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Razzia bei Loveparade-Veranstalter

21 Menschen starben Ende Juli an dem Riesenfest in Duisburg. Jetzt haben Ermittler die Geschäftsräume von Rainer Schaller durchsucht.

Hat die Verantwortung von sich gewiesen: Rainer Schaller an einer Pressekonferenz am 25. Juli in Duisburg.
Hat die Verantwortung von sich gewiesen: Rainer Schaller an einer Pressekonferenz am 25. Juli in Duisburg.

Wenige Wochen nach der Loveparade-Katastrophe mit 21 Toten sind Geschäftsräume des Veranstalters Rainer Schaller sowie zweier privater Sicherheitsfirmen durchsucht worden. Ein Sprecher der Duisburger Staatsanwaltschaft bestätigte am Samstag auf DAPD-Anfrage einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel». Weitere Einzelheiten nannte er nicht.

In dem «Spiegel»-Bericht hiess es, Anfang vergangener Woche seien sechs Objekte in Berlin, Duisburg, Essen und Köln sowie im bayerischen Taufkirchen und im fränkischen Schlüsselfeld, dem Firmensitz von Schallers Sportstudiokette McFit, durchsucht worden.

Aus dem bereits am 9. August erlassenen Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Duisburg gehe hervor, dass dabei vor allem Daten über die Organisationsstruktur, Auftragsunterlagen und Personaldaten der auf der Loveparade eingesetzten Mitarbeiter gesichert werden sollten. Bei einer Massenpanik an der Loveparade waren am 24. Juli in Duisburg 21 Menschen getötet und mehr als 500 verletzt worden.

dapd/oku

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