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Prozess gegen Josef F. verzögert sich

Dem Inzest-Verdächtigen von Amstetten, Josef F., wird voraussichtlich erst Anfang 2009 der Prozess gemacht, da nach wie vor Beweismittel gesammelt werden.

Die österreichischen Ermittlungsbehörden sammelten noch immer Aussagen und Beweismittel zur Vorbereitung der Anklage gegen den 73-jährigen Josef F., erklärte Staatsanwalt Gerhard Sedlacek am Montag. Das Verfahren werde daher vermutlich nicht wie geplant im Dezember, sondern erst Anfang 2009 eröffnet.

Der geständige Josef F. soll seine Tochter Elisabeth 24 Jahre lang in einem Kellerverlies gefangengehalten, vergewaltigt und mit ihr sieben Kinder gezeugt haben. Eines von ihnen starb nach der Geburt. Drei der Kinder Elisabeths wuchsen bei der Mutter im Kellerverlies auf, die anderen in der Wohnung von Josef F. und seiner Frau. Die Einlieferung der lebensgefährlich erkrankten 19-jährigen Tochter Kerstin in eine Klinik hatte das Verbrechen im April ans Tageslicht gebracht. Josef F. könnten bis zu 20 Jahre Haft drohen.

(AP)

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