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Polizist erschiesst Bullen im Supermarkt

In Bayern türmt ein Bulle von einem Viehtransporter. Als das Tier in einem Laden randaliert, greift ein Beamter zur Waffe.

Tödliche Flucht: Das wild gewordene Tier hat in einem Laden erlegt werden müssen. (4. April 2016)
Tödliche Flucht: Das wild gewordene Tier hat in einem Laden erlegt werden müssen. (4. April 2016)
Armin Weigel, Keystone

Der Bulle habe nach dem Unfall von den Einsatzkräften nicht eingefangen werden können, teilte die lokale Polizei mit. Nachdem das Vieh einen Feuerwehrmann leicht verletzt hatte, stürmte es in einen Supermarkt in Eggenfelden. Dieser musste geräumt werden. Schliesslich erschoss ein Polizist das Tier. Der Schaden im Laden wird gemäss der Agentur DPA auf 10'000 Euro geschätzt.

Wieso es zum Unfall mit dem Transporter kam, ist noch nicht geklärt. Insgesamt flüchteten zehn Rinder von dem Anhänger. Neun Tiere konnten rasch eingefangen und in ein nahegelegenes, umzäuntes Grundstück getrieben werden.

Ein Rind wurde ebenfalls getötet

Aus dieser Gruppe musste später auch ein weiteres Tier erschossen werden. Die Polizei erklärte auf Nachfrage, das Rind habe sich in einem Zaun verfangen. Die Entfernung zu dem Tier sei zu gross gewesen sei, um es durch eine Betäubungspistole ruhig zu stellen. Zugleich habe die Gefahr bestanden, dass das Tier Helfer verletzt.

Die überlebenden Tiere wurden auf einen Transporter umgeladen und zu ihrem Besitzer gebracht. Eine Kassiererin und eine Feuerwehrfrau erlitten einen Schock, meldet die DPA.

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