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Polizei zieht 100 Autos von Rasern aus dem Verkehr

Die Kantone setzten das verschärfte Rasergesetz konsequent um. Dies zeigt eine Umfrage.

Eines der schärfsten Gesetze in Europa: 2013 wurden in der Schweiz 500 Verfahren gegen Raser eröffnet.
Eines der schärfsten Gesetze in Europa: 2013 wurden in der Schweiz 500 Verfahren gegen Raser eröffnet.
Keystone

Seit dem 1. Januar 2013 gilt in der Schweiz eines der schärfsten Rasergesetze Europas. Es ist Teil des Verkehrssicherheitsprogramms Via sicura. Wer die Höchstgeschwindigkeit innerorts um 50, ausserorts um 60 und auf der Autobahn um 80 Kilometer pro Stunde überschreitet, gilt als Raser.

Eine Umfrage des «SonntagsBlicks» bei allen Kantonen zeigt jetzt: Das Gesetz wird auch konsequent umgesetzt. 2013 eröffneten die Behörden rund 500 Verfahren gegen Raser, die Polizei zog über 100 Autos aus dem Verkehr.

Weniger Tote

Am härtesten greift der Kanton St. Gallen durch. Dort stellte die Polizei im letzten Jahr 20 Raser. In allen Fällen nahm sie ihnen ihr Fahrzeug auf der Stelle weg. Im Kanton Bern wurden 15 Autos sichergestellt, in Zürich circa 12.

Das freut Valesca Zaugg von der Verkehrsopfer-Vereinigung Roadcross: «Endlich werden Raser angemessen bestraft und zum Schutz der Bevölkerung aus dem Verkehr gezogen», sagt sie. Auch Werner Jeger, Vizedirektor des Bundesamtes für Strassen, ist zufrieden: «Der eingeschlagene Weg ist der richtige», sagt er. «Die neuen Regeln entfalten ihre präventive Wirkung.» 2013 gab es in der Schweiz weniger Tote und Schwerverletzte bei Geschwindigkeitsunfällen als im Vorjahr.

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