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Polizei sucht europaweit nach 14-Jähriger und ihrem Betreuer

Eine Jugendliche ist nach ihren Ferien nicht mehr in ihrer Wohngruppe im deutschen Grevesmühlen aufgetaucht. Auch ihr Betreuer wird vermisst.

Die Polizei hatte eine europaweite Suche nach der 14-jährigen Cäciele Schöning gestartet.
Die Polizei hatte eine europaweite Suche nach der 14-jährigen Cäciele Schöning gestartet.
Polizeipräsidium Rostock
Die Ermittlungen hatten ergeben, dass Cäciele sich in Begleitung des 24-jährigen Alex Kessler befindet. Von ihm fehlt noch jede Spur.
Die Ermittlungen hatten ergeben, dass Cäciele sich in Begleitung des 24-jährigen Alex Kessler befindet. Von ihm fehlt noch jede Spur.
Polizeipräsidium Rostock
Die Gesuchten waren mit einem schwarzen SUV des Typs Hyundai Santa Fe unterwegs.
Die Gesuchten waren mit einem schwarzen SUV des Typs Hyundai Santa Fe unterwegs.
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Seit Donnerstag wird die 14-jährige Cäciele Schöning aus Grevesmühlen im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern vermisst. Erst gingen die Beamten davon aus, dass nur die Jugendliche vermisst würde. Doch laut Polizei ist sie in Begleitung des 24-jährigen Alex Kessler. Auch dieser wird vermisst. Nun hat die Polizei die Suche europaweit ausgedehnt.

Die Jugendliche lebt den Angaben zufolge in einer Wohngruppe des Jugendhilfezentrums Rehna in Grevesmühlen und wurde am Donnerstagabend gegen 23 Uhr zuletzt in ihrer Wohnung gesehen. Die Polizei prüft laut diversen Medienberichten auch, ob ein Straftatverdacht bestehen könnte. Es müsse untersucht werden, ob es sich um eine Entziehung Minderjähriger oder um sexuellen Missbrauch Schutzbefohlener handelt.

Appell der Ehefrau

Bislang gibt es keine erfolgversprechenden Hinweise auf den Aufenthaltsort der beiden sowie dem schwarzen Fahrzeug des Betreuers. Bei dem Auto handelt es sich um einen SUV des Typs Hyundai Santa Fe mit dem Kennzeichen NWM - AK 25.

Die Gesuchte ist 1,65 Meter gross, hat eine schlanke Figur und lange, dunkelbraune Haare. Alex Kessler ist 1,70 Meter gross, schlank, trägt eine dunkle Brille und einen Dreitagebart.

In den sozialen Netzwerken beteiligen sich seit Samstag Hunderte Menschen bei der Suche. Nachdem es in den Kommentaren auf Facebook aber auch Spekulationen und Beleidigungen gab, schaltete sich Kesslers Ehefrau in die Diskussionen ein. «Ich bitte euch, dass ihr keine Spekulationen oder Beleidigungen in die Kommentare postet! Sowas ist verletzend, auch gegenüber der Familie», schrieb sie auf Facebook.

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