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Neue Zusammenstösse nach tödlichem Polizeischuss in Nantes

Tödliche Polizeischüsse auf einen 22-Jährigen haben in Frankreich schwere Krawalle ausgelöst.

Die Bibliothek im Jugendzentrum «Maison des Haubans» liegt in Schutt und Asche. Bild: Twitter/FranceBleuLoireOcéan (5. Juli 2018)
Die Bibliothek im Jugendzentrum «Maison des Haubans» liegt in Schutt und Asche. Bild: Twitter/FranceBleuLoireOcéan (5. Juli 2018)
AFP
Das «Maison des Haubans» vor den Krawallen. (Google Map)
Das «Maison des Haubans» vor den Krawallen. (Google Map)
AFP
Gegen 03.00 Uhr schien sich die Lage wieder zu entspannen.
Gegen 03.00 Uhr schien sich die Lage wieder zu entspannen.
AFP
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In der südfranzösischen Stadt Nantes ist es nach dem Tod eines 22-Jährigen bei einer Polizeikontrolle die zweite Nacht in Folge zu Ausschreitungen gekommen. «Wir hatte weniger als in der Nacht zuvor, aber trotzdem viel Gewalt», sagte Präfektin Nicole Klein.

19 Personen seien in Polizeigewahrsam genommen worden, sagte Klein am Donnerstagmorgen im Sender Europe 1. Etwa hundert vermummte junge Leute hätten Wurfgeschosse vor allem auf Feuerwehrleute gerichtet. Geschäfte seien verwüstet und öffentliche Einrichtungen schwer beschädigt worden.

Europe 1 zitierte die Präfektin weiter, dass die Polizei Tränengas eingesetzt habe. Ein Polizist sei verletzt worden.

Ein Polizist hatte am Dienstagabend auf einen jungen Autofahrer geschossen und ihn tödlich verletzt, als dieser anscheinend versuchte, sich einer Kontrolle zu entziehen. Eine Untersuchung soll klären, ob der Beamte rechtmässig geschossen hat.

Nach Angaben von Präfektin Klein gibt es im Breil-Viertel, wo der Vorfall sich ereignete, Probleme mit Drogenhandel und Schusswaffen. Unruhen wie in den vergangenen Nächten seien in Nantes aber aussergewöhnlich.

SDA/chk/sep

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