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Philippiner flüchten vor Taifun Nock-Ten

Der Taifun Nok-Ten ist am Abend des ersten Weihnachtstags in den östlichen Philippinen auf Land getroffen. Mehr als 200'000 Menschen brachten sich in Sicherheit.

Bereits ein Todesopfer: Ein Bild von NASA zeigt den Taifun Nok-Ten über den Philippinen wirbeln. (26. Dezember 2016)
Bereits ein Todesopfer: Ein Bild von NASA zeigt den Taifun Nok-Ten über den Philippinen wirbeln. (26. Dezember 2016)
EPA/NASA/MODIS/Terra, Keystone
Auf dem Jeepney – lokales öffentliches Verkehrsmittel – versuchen Bewohner das Dorf Naga, Camarines Sur, zu verlassen.
Auf dem Jeepney – lokales öffentliches Verkehrsmittel – versuchen Bewohner das Dorf Naga, Camarines Sur, zu verlassen.
EPA/FRANCIS R. MALASIG, Keystone
... muss Weihnachten in einer Notunterkunft verbringen.
... muss Weihnachten in einer Notunterkunft verbringen.
Charism Sayat, AFP
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Mit Orkanböen mit mehr als 200 Stundenkilometern traf Taifun Nok-Ten auf das philippinsche Festland. Die Wetterbehörde rief für 38 Provinzen eine Sturmwarnung aus. Nok-Ten soll die Hauptstadt Manila am Montag erreichen.

Der Taifun erreichte bei der Stadt Bato in der Provinz Catanduanes das Festland. Bisher wurden bereits konstante Windgeschwindigkeiten von 185 Stundenkilometern gemessen, einzelne Orkanböen erreichten Spitzengeschwindigkeiten von 255 Stundenkilometern. Für die Küstengebiete sagte die Wetterbehörde bis zu 2,5 Meter hohe Wellen voraus, einige Provinzen waren ohne Strom. Über 200'000 Menschen brachten sich in Sicherheit.

Die Bevölkerung wurde von den Behörden aufgefordert, die bedrohten Gebiete zu verlassen und im Landesinneren Schutz zu suchen. In der Provinz Camarines Sur haben nach Behördenangaben bereits 101'000 Menschen die Notunterkünfte aufgesucht.

Braten für Evakuierte

Provinzgouverneur Miguel Villafuerte versprach den Menschen Schweinsbraten, damit sie auch in den Notunterkünften Weihnachten feiern können. «Ich weiss, es ist Weihnachten, aber das ist ein richtiger Taifun, bitte evakuieren Sie», schrieb er auf Twitter.

In der Provinz Albay hatten bereits 92'000 Menschen die Nacht in den Notquartieren oder bei Freunden und Verwandten verbracht, in Camarines Sur waren es knapp 19'000. Schon jetzt sitzen mehr als 13'000 Menschen in Häfen und an Flughäfen fest, da Fährverbindungen wegen rauer See eingestellt wurden. Der Taifun soll bis Mittwoch über den südostasiatischen Inselstaat hinwegziehen.

Jedes Jahr fegen etwa zwanzig Taifune über die Philippinen. Im November 2013 kamen durch Taifun Haiyan mehr als 6000 Menschen ums Leben.

SDA/bee

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