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Patient bringt Ambulanz unter seine Kontrolle und verunfallt

Schwieriger Einsatz für Rettungssanitäter im Kanton Luzern: Ein 19-jähriger Patient griff sie an, setzte sich hinters Steuer und versuchte, mit der Ambulanz zu flüchten.

Im Wiesland stecken geblieben: Die entführte Ambulanz. (9. Januar 2014)
Im Wiesland stecken geblieben: Die entführte Ambulanz. (9. Januar 2014)
Polizei Luzern

Um 6:00 Uhr morgens wurde eine Ambulanz ins untere Seetal (LU) aufgeboten, um einen 19-jährigen Patienten in eine psychiatrische Klinik zu bringen. Auf der Fahrt wurde der Patient plötzlich gewalttätig gegen den Rettungssanitäter, weshalb der Fahrer die Ambulanz anhalten musste. Dies berichtet die Polizei Luzern in einer Mitteilung.

Der Patient habe den Fahrer und den Rettungssanitäter angegriffen. Dabei seien beide leicht verletzt worden. Es gelang dem Angreifer schliesslich, das Fahrzeug zu entwenden. Ein Passant verfolgte das Geschehen und stellte sein Auto mit Anhänger vor die Ambulanz, um die Wegfahrt zu verhindern. Der Patient schaffte es jedoch, das Auto mit der Ambulanz wegzuschieben und flüchtete Richtung Sempach. Unterwegs kam er von der Strasse ab und blieb im Wiesland stecken. Dort konnte er von einer Polizeipatrouille festgenommen werden.

Durch eine weitere Ambulanz wurde der Patient mit Polizeibegleitung in psychiatrische Pflege gebracht.

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