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Occupy Wall Street: Naomi Wolf festgenommen

Wallstreet-Demonstranten sind vor die Staatsanwaltschaft in New York gezogen. Grund ist ein Video, das zeigt, wie Polizisten auf einen Aktivisten einschlagen. Derweil wurde die Feministin Naomi Wolf verhaftet.

Die Konfrontation wird härter: Festnahme eines Aktivisten in New York. (17. November 2011)
Die Konfrontation wird härter: Festnahme eines Aktivisten in New York. (17. November 2011)
Keystone
Nächste Station: Der Zuccotti Park wurde geräumt doch am Foley Square gehen die Proteste weiter. (15. November 2011)
Nächste Station: Der Zuccotti Park wurde geräumt doch am Foley Square gehen die Proteste weiter. (15. November 2011)
AFP
«Der Kapitalismus funktioniert nicht», steht auf diesem Plakat. Die Demonstranten haben angekündigt, die Wallstreet für Monate besetzen zu wollen. (28. September 2011)
«Der Kapitalismus funktioniert nicht», steht auf diesem Plakat. Die Demonstranten haben angekündigt, die Wallstreet für Monate besetzen zu wollen. (28. September 2011)
Reuters
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Anhänger der Protestbewegung Occupy Wallstreet sind gestern vor das Gebäude der New Yorker Staatsanwaltschaft marschiert, um Ermittlungen in einem Fall von mutmasslicher Polizei-Gewalt zu fordern. Etwa 200 Demonstranten verliessen dazu den Park in Manhattan, in dem sie seit mehreren Wochen aus Protest gegen die Macht der Finanzmärkte campieren.

Ein Video hatte gezeigt, wie ein Aktivist am vergangenen Freitag von einem Polizisten geschlagen wurde. Nach Angaben der Polizei kam es erst zu der Auseinandersetzung, nachdem der Mann den Beamten mit dem Ellbogen ins Gesicht stossen wollte.

Handeschellen angelegt

Derweil ist die feministische Autorin Naomi Wolf bei einem Protest festgenommen worden. Gemeinsam mit etwa 50 anderen Aktivisten hatte sie gestern Abend vor einem Studio in Manhattan demonstriert, in dem ein Preis an den Gouverneur des Staates New York, Andrew Cuomo, verliehen wurde.

Als Wolf eine Aufforderung der Polizei, das Gelände zu verlassen, ignorierte, legten die Beamten ihr Handschellen an und führten sie ab. Ob ihr eine Strafe droht, war zunächst unklar. Als Autorin ist Wolf vor allem für den Bestseller «Der Mythos Schönheit» bekannt.

dapd/wid

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