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Neuschnee im Juli

10 Grad kälter als normalerweise: Die Schweiz erlebt einen aussergewöhnlich garstigen Juli. In höheren Regionen fielen sogar Schneeflocken.

Wintersport im Sommer: Ein Berggänger auf der eingeschneiten Hochebene der Lägend Windgällen. (1. Juli 2014)
Wintersport im Sommer: Ein Berggänger auf der eingeschneiten Hochebene der Lägend Windgällen. (1. Juli 2014)
Keystone

Das Tief, das derzeit über der Schweiz liegt, hat die Temperaturen in den Keller sausen lassen. Normalerweise werden Mitte Juli durchschnittlich rund 23 Grad gemessen. Derzeit beträgt die Durchschnittstemperatur rund 13 Grad.

Letzte Nacht fiel die Schneegrenze auf teilweise auf 1800 Meter. Im Verlaufe des Donnerstags stieg sie wieder auf 2400 Meter, wie Christophe Voisard von MeteoSchweiz auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte.

66 Neuschnee ob Les Diablerets

In höheren Regionen fielen grössere Mengen Neuschnee: 66 Zentimeter ob Les Diablerets VD, 23 Zentimeter auf dem Gornergrat bei Zermatt VS und 10 Zentimeter auf dem Titlis bei Engelberg OW.

In tieferen Regionen fiel der Niederschlag in Form von grossen Regenmengen. Zwischen Sonntag und Mittwoch prasselten durchschnittlich 70 bis 120 Liter pro Quadratmeter herunter.

In den Freiburger und Waadtländer Alpen waren es bis zu 150 Liter. Oberhalb von Montreux VD wurden gar 180 Liter pro Quadratmeter gemessen. In den vergangenen 24 Stunden kamen in Teilen der Westschweiz sowie im Säntisgebiet noch einmal 30 Liter pro Quadratmeter dazu.

Mässige Hochwassergefahr am Luganersee

Akute Hochwassergefahr besteht derzeit nicht, wie der Naturgefahren-Webseite des Bundes entnommen werden kann. Einzig für den Luganersee, das Luganese und das Mendrisiotto wurde die Hochwasserstufe 2 ausgegeben. Dies bedeutet mässige Gefahr. Die Fachleute rechnen damit, dass der Pegel des Luganersees in den nächsten Tagen langsam sinken wird.

Wegen Hochwassers eingestellt wird ab Freitag der Kursschiffbetrieb auf der Aare zwischen Biel und Solothurn. Weil zur Regulierung der Jurarandseen viel Wasser durch den Nidau-Büren-Kanal geleitet wird, können die Schiffe nicht mehr unter den Brücken durchfahren.

(SDA)

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