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Neil Young will bei Wahlsieg von Trump USA verlassen

Sollte Donald Trump der nächste Präsident der USA werden, hat Rocklegende Neil Young keine Lust mehr, länger in Kalifornien zu leben. Er unterstützt den Demokraten Bernie Sanders.

«Alles, was es in dieser Gesellschaft an Dummheit gibt, manifestiert sich im Reality-TV»: Neil Young im September 2014 am Harvest-the-Hope-Konzert in Neligh, Nebraska.
«Alles, was es in dieser Gesellschaft an Dummheit gibt, manifestiert sich im Reality-TV»: Neil Young im September 2014 am Harvest-the-Hope-Konzert in Neligh, Nebraska.
Mark Davis/Archivbild, Keystone

Der kanadische Musiker Neil Young würde den USA bei einem Wahlsieg von Donald Trump den Rücken kehren. «Wenn Donald Trump Präsident der USA wird, werde ich in diesem Land wohl nicht mehr leben», sagte der in Kalifornien wohnende Sänger und Gitarrist dem Magazin der «Süddeutschen Zeitung».

Die Vereinigten Staaten würden gerade die Saat von Jahrzehnten ernten, kritisierte die 70-jährige Rocklegende. «Alles, was es in dieser Gesellschaft an Dummheit gibt, manifestiert sich im Reality-TV, einer Welt, in der Donald Trump zu Hause ist.» Die Menschen würden nicht mehr zwischen Realität und Show unterscheiden, und somit sei «Donald Trump das Endergebnis, die Personifizierung der amerikanischen Medienlandschaft», sagte Young dem «SZ-Magazin».

«Ich unterstütze Bernie Sanders»

Er habe Trump im übrigen nicht verboten, seinen Song «Rockin' in the Free World» auf Wahlkampfveranstaltungen zu nutzen. «Ich habe nur öffentlich angemerkt, dass er mich nie gefragt hat. Und dass ich Bernie Sanders unterstütze. Das bringt schlechte Publicity, und die ist noch stärker als ein Verbot.»

Eine Reihe von Musikern hatte sich gegen die Nutzung ihrer Lieder im Wahlkampf Trumps gewandt, darunter die Rolling Stones, der US-Rapper Everlast, die Band R.E.M und die britische Sängerin Adele.

AFP/bee

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