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Nadeln in Sandwiches von Delta Air Lines

An Bord mehrerer Flüge der US-Airline sollen Passagiere Nähnadeln in den Sandwiches gefunden haben. Nun ermitteln FBI und Behörden bei der niederländischen Gate Gourmet, einer Tochter der Schweizer Gategroup.

Corpus Delicti: Mysteriöse Nähnadel in einem Sandwich, das auf einem Delta-Flug serviert wurde.
Corpus Delicti: Mysteriöse Nähnadel in einem Sandwich, das auf einem Delta-Flug serviert wurde.
Screenshot ABC
Untersuchungen am Laufen: Die niederländische Gate Gourmet, Tochter der Schweizer Gategroup, wird wegen der Nadelfunde unter die Lupe genommen.
Untersuchungen am Laufen: Die niederländische Gate Gourmet, Tochter der Schweizer Gategroup, wird wegen der Nadelfunde unter die Lupe genommen.
Keystone
Delta-Maschinen in Atlanta: Auch auf zwei Flügen an diese Destination wurden Nadeln in servierten Sandwiches gefunden.
Delta-Maschinen in Atlanta: Auch auf zwei Flügen an diese Destination wurden Nadeln in servierten Sandwiches gefunden.
Keystone
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Auf vier Delta-Flügen von Amsterdam in die USA wurden offenbar mindestens fünf Nähnadeln in der Bordverpflegung gefunden. Ein Passagier soll beim Essen eines Sandwiches verletzt worden sein, verzichtete jedoch auf eine ärztliche Behandlung. Auch auf zwei Flügen nach Atlanta wurden Nadeln im Essen gefunden. In einer Maschine nach Seattle wurde eine Nadel noch vor dem Servieren der Verpflegung entdeckt.

Delta stoppte die Ausgabe der Brötchen nach dem Nadelfund sofort und servierte den Passagieren stattdessen Pizza. Die Sandwiches stammten aus Amsterdam und wurden vom Caterer Gate Gourmet geliefert, einer Tochterfirma der Schweizer Gategroup Holding AG in Kloten.

Angelegenheit wird als kriminelle Tat betrachtet

Nun ermitteln das FBI und die Behörden in den Niederlanden. «Die Untersuchungen sind am Laufen», sagt Gategroup-Sprecherin Brigitt Trindler gegenüber Redaktion Tamedia. «Gate Gourmet nimmt diese Sache sehr ernst und betrachtet sie als kriminelle Tat. Die Sicherheit und das Wohlbefinden der Reisenden haben oberste Priorität.» Das Unternehmen arbeite eng mit den örtlichen und den Bundesbehörden sowie dem Kunden Delta zusammen. Weitere Details könnten zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt gegeben werden.

Weiter sagte die Sprecherin, es gebe keine Berichte über ähnliche Vorfälle bei anderen Airlines, die beliefert wurden.

(Reuters/dapd)

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