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Mindestens 65 Tote nach Geiseldrama im Irak

Eine Geiselnahme in der irakischen Stadt Tikrit forderte mindestens 65 Tote und viele Verletzte. Militante Extremisten hatten zuvor das Provinzparlament gestürmt.

Nach dem blutigen Geiseldrama in der irakischen Stadt Tikrit ist die Zahl der Toten auf 65 gestiegen. Das Staatsfernsehen meldete heute Morgen, 95 weitere Menschen seien verletzt worden. Unter den Toten sind auch die zehn Geiselnehmer.

Militante Extremisten hatten am Dienstag das Provinzparlament gestürmt und die dort tagenden Abgeordneten als Geiseln genommen. Irakische Sicherheitskräfte stürmten wenige Stunden später das Gebäude, um die Geiseln zu befreien. Zahlreiche Geiseln starben dabei.

Bereits bei der Erstürmung des Parlaments durch die Extremisten am Vormittag waren zehn Menschen getötet worden. Die schwer bewaffneten Angreifer, von denen viele Polizeiuniformen trugen, zündeten vor dem Gebäude zwei Autobomben und lieferten sich mit den Sicherheitskräften ein Feuergefecht, ehe sie in den Sitzungssaal des Parlaments eindrangen.

SDA/mrs

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