Zum Hauptinhalt springen

Mindestens 32 Tote bei Grubenunfällen in der Ukraine

Gleich zwei Unglücke haben auf tragische Weise demonstriert, weshalb ukrainische Bergwerke zu den gefährlichsten der Welt zählen. Noch immer werden Minenarbeiter vermisst.

Sie haben 18 Kollegen verloren: Überlebende der Explosion in Luhansk rufen ihre Angehörigen an.
Sie haben 18 Kollegen verloren: Überlebende der Explosion in Luhansk rufen ihre Angehörigen an.
Reuters

Die Zahl der Toten bei zwei Grubenunglücken in der Ukraine ist auf 32 gestiegen. Bei einer Explosion im Kohlebergwerk Suchodilska nahe der Stadt Luhansk kamen am Freitag mindestens 24 Menschen ums Leben, wie die Regierung am Samstag bekanntgab. Zwei Bergleute würden dort noch vermisst. Bei einem weiteren Unfall mit schwerem Gerät in der Region Donetsk starben ebenfalls am Freitag acht Bergleute. Dort würden noch drei Menschen vermisst.

Wegen der Unglücke hatte der ukrainische Staatschef Viktor Janukowitsch seine Ferien abgebrochen und am Freitagabend Überlebende und Opferangehörige in Lugansk getroffen. Er setzte eine Regierungskommission zur Untersuchung der beiden Unglücke ein und sprach sich für strengere Sicherheitsvorkehrungen in den Bergwerken des Landes aus. Die Regierung erklärte wegen der Unfälle den Sonntag zu einem nationalen Trauertag.

Ukrainische Bergwerke zählen zu den gefährlichsten weltweit. Bei vielen von ihnen stammt die Ausrüstung noch aus der Sowjetzeit, in moderne Sicherheitsvorkehrungen wird kaum investiert. 2007 waren bei einer Gasexplosion mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen.

SDA/ami

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch