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Mindestens 25 tote Bergsteiger am Annapurna

Der Zyklon Hudhud sorgte für einen ungewöhnlichen Wetterumschwung am Himalaja. Für mehrere Kletterer kam jede Hilfe zu spät.

Plötzlicher Schneefall: Der 6993 Meter hohe Mount Machhapuchhre, der Teil der Annapurna-Region ist. (Archivbild)
Plötzlicher Schneefall: Der 6993 Meter hohe Mount Machhapuchhre, der Teil der Annapurna-Region ist. (Archivbild)
AFP

Nach mehreren Lawinenabgängen und einer Reihe für die Jahreszeit ungewöhnlich heftiger Schneestürme haben Rettungskräfte im Norden Nepals weitere Tote entdeckt. Durch den Fund acht weiterer Leichen stieg die Zahl der Toten nach Behördenangaben auf 25. Rund 70 weitere Bergsteiger wurden an der Strecke am Mount Annapurna vermisst, dem zehnthöchsten Gipfel der Welt. Es werde erwartet, dass die Zahl der Opfer weiter steigt.

Verbesserte Wetterbedingungen ermöglichten es den Einsatzkräften, intensiver nach den Vermissten zu suchen. Mehrere Bergsteiger seien gerettet und in die Stadt Jomsom gebracht worden, hiess es. Man könne jedoch nach wie vor nicht exakt sagen, wie viele Wanderer noch auf der Strecke und durch die Stürme und den tiefen Schnee gestrandet seien.

Das Unwetter war Folge eines Taifuns, der vor wenigen Tagen über Indien hinweggezogen war. Der Oktober gilt als beliebtester Monat für Trekker in Nepal. Tausende Ausländer sind in den Bergen des Himalayas in dieser Zeit unterwegs.

Im April waren durch eine Lawine oberhalb des Basislagers am Mount Everest 16 Bergführer aus Nepal ums Leben gekommen. Klimaexperten sagen, dass durch die weltweit steigenden Temperaturen das Lawinenrisiko im Himalaya zugenommen habe.

AP/rar

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