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Manila unter Wasser – mehrere Tote

Der Tropensturm Trami brachte den Philippinen sintflutartigen Regen und Überschwemmungen. Tausende Einwohner mussten aus der Hauptstadt fliehen.

Nach heftigen Regenfällen: Die Strassen von Manila stehen unter Wasser. (19. August 2013)
Nach heftigen Regenfällen: Die Strassen von Manila stehen unter Wasser. (19. August 2013)
AFP

Sintflutartiger Regen und Sturzfluten haben am Montag das öffentliche Leben in der philippinischen Hauptstadt Manila zum Erliegen gebracht: Überflutete Strassen waren für Fahrzeuge unpassierbar, Tausende von Einwohnern flohen vor den Wassermassen in Schutzeinrichtungen. Schulen, Behörden, Gerichte, Botschaften und die Börse blieben in der Millionenmetropole geschlossen. Mindestens zwei Menschen kamen nach amtlichen Angaben ums Leben, mehrere wurden vermisst.

Auch in den nördlich von Manila gelegenen Provinzen Cavite, Batangas und Ilocos Norte flohen nach Behördenangaben Tausende Menschen vor Sturzfluten in Schulen und andere feste Gebäude.

In Manila standen viele Viertel hüfthoch unter Wasser. Ein Erdrutsch und Hochwasser blockierten eine der grossen Fernstrassen nach Manila.

Touristen harrten zwei Tage in Höhle aus

Nahe der Stadt Sagada wurden 29 Touristen aus einer Höhle gerettet, in der sie zwei Tage ausgeharrt hatten. Ein Fluss vor dem Eingang war stark über die Ufer getreten, wie die Zivilschutzbehörde berichtete. 13 von ihnen waren Japaner.

Der Regen in der Monsunzeit war vom tropischen Sturm Trami verstärkt worden. Der Sturm werde sich auf seinem Weg von den Philippinen Richtung Japan noch zu einem Taifun mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde verstärken, teilte das Wetteramt mit.

Auf die nördliche philippinische Insel Luzon gingen nach Angaben des Wetteramtes bis zu 30 Milliliter Regen in der Stunde nieder. Die Behörde löste für den Grossraum Manila Alarm aus. An mehreren Dämmen mussten Fluttore geöffnet werden, Tausende Einwohner unterhalb wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen.

AP/chk

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