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London zittert wegen neuer Aschewolke

Die britische Flugsicherung dämpft die Hoffnungen auf ein baldige Normalisierung des Luftverkehrs. Teilweise verschlechtert sich die Lage gar.

Aus Island bewege sich eine neue Vulkanaschewolke auf Grossbritannien zu, erklärte die nationale Wetterbehörde. Man habe es mit «dynamischen und sich schnell ändernden Bedingungen» zu tun. Den jüngsten Informationen des Wetterdienstes zufolge sei in einigen Gebieten sogar mit einer Verschlechterung der Lage zu rechnen.

British Airways streicht für Dienstag alle Kurzstreckenflüge. Dies teilte die Fluggesellschaft am Morgen mit. Ursprünglich sollten um 8 Uhr MESZ in Schottland die Flüge wieder aufgenommen, die Beschränkungen für Nordengland und Wales um 14 Uhr aufgehoben werden.

Heimkehren mit der Navy

Ein isländischer Helikopterpilot hatte wenige Stunden zuvor noch nach einem Überflug des Gletschergebiets gesagt, die Aschewolke über dem Krater sei deutlich zurückgegangen.

Der britische Premierminister Gordon Brown hat angekündigt, die 150'000 im Ausland gestrandeten Briten mit Kriegsschiffen heimzuholen. Ausserdem soll am Dienstag ein neues Kreuzfahrtschiff von Southampton nach Bilbao auslaufen. In der nordspanischen Hafenstadt sollen laut einer Meldung der Nachrichtenagentur PA etwa 2000 britische Touristen an Bord gehen.

ddp/cpm

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