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Leichen von EgyptAir-Opfern geborgen

Sechs Wochen nach dem Absturz einer Egyptair-Maschine im Mittelmeer hat ein Suchtrupp alle bisher georteten Leichen der Passagiere geborgen.

Wurde schwer beschädigt gefunden: Flugdatenschreiber des EgyptAir-Flugs 804. (19. Mai 2016)
Wurde schwer beschädigt gefunden: Flugdatenschreiber des EgyptAir-Flugs 804. (19. Mai 2016)
Keystone
Einen Tag nach dem Fund des Wracks, konnte die Blackbox der EgyptAir-Maschine geborgen werden: Ein undatiertes Bild der Firma Deep Ocean Search zeigt Besatzungsmitglieder der S.V. John Lethbridge bei der Suche.
Einen Tag nach dem Fund des Wracks, konnte die Blackbox der EgyptAir-Maschine geborgen werden: Ein undatiertes Bild der Firma Deep Ocean Search zeigt Besatzungsmitglieder der S.V. John Lethbridge bei der Suche.
F. Basse Mayousse, Keystone
Auch die Fluggesellschaft informierte über das Verschwinden der Maschine. Hier beim Flughafen Roissy-Charles De Gaulle in Paris. (19. Mai 2016)
Auch die Fluggesellschaft informierte über das Verschwinden der Maschine. Hier beim Flughafen Roissy-Charles De Gaulle in Paris. (19. Mai 2016)
Thomas Samson, AFP
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Ein Suchtrupp im Mittelmeer hat alle bislang lokalisierten Überreste von Passagieren des abgestürzten EgyptAir-Flugzeugs geborgen. Die sterblichen Überreste sollten zunächst in Alexandria von Gerichtsmedizinern untersucht und dann zur DNA-Analyse weiter nach Kairo gebracht werden, teilte die ägyptische Untersuchungskommission am Sonntagabend mit.

Das Spezial-Suchschiff «John Lethbridge» werde erneut an die Absturzstelle aufbrechen und eine «neue intensive Suche auf dem Meeresboden nach weiteren menschlichen Überresten vornehmen», teilte die Kommission mit. Die Suche werde fortgesetzt, bis sichergestellt sei, dass am Meeresgrund keine weiteren Überreste der Passagiere mehr verblieben.

Die Maschine der ägyptischen Fluggesellschaft EgyptAir war am 19. Mai auf dem Weg von Paris nach Kairo mit 66 Menschen an Bord im Mittelmeer zerschellt. Unter den Opfern sind 40 Ägypter und 15 Franzosen.

Das französische Ortungsschiff «John Lethbridge» kann den Meeresgrund bis zu einer Tiefe von 6000 Metern absuchen und Bildaufnahmen machen. Es unterstützt seit Anfang Juni den Sucheinsatz im Mittelmeer.

AFP/jros

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