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Lehrer verprügelt Schüler im Klassenlager

Im Klassenlager einer Baselbieter Schule kam es offenbar zu massiven Übergriffen auf einen Schüler. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen den Klassenlehrer.

Freiheitsberaubung, Körperverletzung, Tätlichkeit, verschwundenes Geld, eingeschlossene Schüler, Leibesvisitationen, Prügel – Schauriges muss passiert sein im Schullager einer Kleinklasse aus dem Bezirk Arlesheim BL. Und die Frage aller Fragen: Wer hat zuerst gezogen, der Lehrer seinen Dolch oder der Schüler sein Sackmesser? Tatsache ist: Mehrere Eltern haben Strafanzeige gegen den Lehrer der Kleinklasse eingereicht. «Die Untersuchungen sind im Gange», bestätigt Michael Lutz, Mediensprecher der Baselbieter Staatsanwaltschaft. Mehr dürfe er zu dem laufenden Verfahren nicht sagen.

Ein Vater erfährt von einer Nachbarin, was in dem Schullager passiert sein soll. Ihre Tochter war auch in dem Lager, der Sohn erzählt erst jetzt, auf Drängen des Vaters: Der Lehrer soll Geld vermisst haben, sei ausgerastet und habe alle Knaben in einen Minibus gesperrt. Einzeln mussten sie rauskommen – Leibesvisitation. Der Lehrer habe den Schülern sogar in die Hosen gegriffen. Er sei ja nicht dabei gewesen, sagt der Vater, die Kinder aber erzählten alle dasselbe. Um es vorwegzunehmen: Der Lehrer hatte das Geld verlegt, keine Spur von ­Diebstahl. Das ist später an den Tag gekommen.

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