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La Niña sorgte 2011 weltweit für Abkühlung

Im letzten Jahr war es im Durchschnitt 14,4 Grad warm. Damit liegt 2011 an elfter Stelle der wärmsten Jahre seit Beginn der Messung. Der Grund, warum die Temperaturen nicht höher waren, ist ein Wetterphänomen.

Das Wetterphänomen La Niña führte 2011 zu milderen Temperaturen: Passanten sitzen am Greifensee im Kanton Zürich. (Archivbild)
Das Wetterphänomen La Niña führte 2011 zu milderen Temperaturen: Passanten sitzen am Greifensee im Kanton Zürich. (Archivbild)

2011 hat es keine neuen Temperaturrekorde gegeben. Mit einer weltweiten Durchschnittstemperatur von 14,4 Grad rangiert 2011 aber immer noch an elfter Stelle der wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen.

Dies teilte die US-Wetterbehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) gestern mit. Das sind 0,5 Grad mehr als im Durchschnitt des 20. Jahrhunderts. Damit sei das vergangene Jahr wärmer gewesen als alle Jahre des vergangenen Jahrhunderts mit Ausnahme von 1998.

Wetterphänomen La Niña

Der Trend zu steigenden Temperaturen halte weiter an, betonte die NOAA. Ein Grund, warum 2011 milder war als die letzten Jahre, sei das Wetterphänomen La Niña gewesen, das zu einer Abkühlung des Pazifiks geführt habe.

Zu einem La-Niña-Phänomen kommt es alle paar Jahre, wodurch die weltweiten Durchschnittstemperaturen jeweils sinken. Das vergangene La-Niña-Jahr sei das bisher wärmste der Aufzeichnungen gewesen, hiess es.

SDA/wid

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