Zum Hauptinhalt springen

Krokodil «Michael Jackson» tötet Fischer

Eigentlich wollte der Mann nur seine festgefahrene Angelschnur lösen. Dafür stieg der 57-Jährige in einen Fluss im Norden Australiens. Ein in der Region bekanntes Krokodil griff ihn an.

Wurde einem Mann zum Verhängnis: Krokodil im Adelaide River in Australien. (Archivbild)
Wurde einem Mann zum Verhängnis: Krokodil im Adelaide River in Australien. (Archivbild)
Keystone

Im Norden Australien hat ein Krokodil einen 57-jährigen Mann getötet, der in einen wegen der vielen Krokodile bekannten Fluss gestiegen war. Die Polizei tötete das Tier, das wegen seines weissen Kopfes den Namen «Michael Jackson» trug und eine Lokalberühmtheit war.

Der Vorfall ereignete sich am Montagnachmittag im Adelaide River, rund 60 Kilometer von der nordaustralischen Stadt Darwin entfernt, wie ein Polizeisprecher gegenüber dem australischen Radio- und TV-Sender ABC sagte. Der Fluss ist bei Touristen beliebt, weil sich dort viele Krokodile aufhalten.

Der Mann war gemeinsam mit seiner Frau vom Ufer aus am Fischen. Um eine festgefahrene Angelschnur zu lösen, begab er sich ins Wasser. Dort fiel ihn das Krokodil an. Die Frau sah den Angriff und holte Hilfe. Später fand die Polizei die Leiche des Mannes im Fluss und auch das Krokodil, welches die Polizisten erschossen.

Das rund 4,5 Meter lange Salzwasserkrokodil war ein seltenes Halb-Albino mit weissen Kopf. Es hielt sich laut lokalen Touranbietern seit mehreren Jahren im gleichen Bereich des Flusses auf. Entlang dem Fluss waren Schilder zur Warnung vor den Krokodilen angebracht.

Laut australischen Medien handelt es sich um den dritten tödlichen Krokodil-Angriff auf Menschen in diesem Jahr in Australien. In Australiens tropischem Norden gibt es viele Krokodile. Seit 1971 Schutzgesetze in Kraft traten, wuchs ihre Population, nach Schätzungen der Behörden sind es zwischen 75'000 und 100'000.

SDA/chk

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch