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Kräftige Gewitter ziehen über die ganze Schweiz

Für Donnerstag sind in der gesamten Schweiz heftige Gewitter angekündigt. Auch Open-Air-Fans bleiben nicht verschont.

Impressionen von einem vorbeiziehenden Gewitter auf dem Gelände des Musikfestivals Open Air Gampel. (Archiv)
Impressionen von einem vorbeiziehenden Gewitter auf dem Gelände des Musikfestivals Open Air Gampel. (Archiv)
Manuel Lopez, Keystone

Während des Tages sind laut Meteonews lokal Sturmböen, Starkregen und vereinzelt Hagel zu erwarten. Grund dafür ist ein Höhentief über Nordfrankreich, das im Vorfeld einer Kaltfront feuchtwarme Luftmassen zum Alpenraum bringt. Bereits in der Nacht auf Donnerstag hatte es in mehreren Schweizer Regionen geregnet, geblitzt und gedonnert.

Wie SRF Meteo twitterte, bleiben auch das Openair Frauenfeld und seine Besucher vom Gewitter nicht verschont:

Beggingen: Lenkerin von Gewitter überrascht

Ein 90-jährige Autofahrerin hat sich am Mittwochvormittag in Beggingen SH bei einem Alleinunfall mittelschwere Verletzungen zugezogen: Sie war von einem Gewitter überrascht worden und hatte die Herrschaft über ihren Wagen verloren.

Das Fahrzeug geriet über die Gegenfahrbahn hinaus und prallte gegen die anliegende Böschung – daraufhin überschlug es sich und kam auf der Beifahrerseite liegend zum Stillstand. Die Lenkerin musste mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden. Zum Unfallzeitpunkt zog ein starkes Gewitter mit heftigem Hagel und Niederschlag über das Randengebiet, wie die Schaffhauser Polizei mitteilte.

Schwere Unwetter in Norditalien

Schwere Unwetter haben in der Nacht auf Donnerstag in Norditalien gewütet, während der Süden unter Hitze litt. Nach heftigen Regenfällen und starkem Wind trat der Fluss Seveso in Mailand über die Ufer. Dabei kam es zu erheblichen Problemen im Strassen- und Zugverkehr.

Wegen des Windes wurden die Dächer einiger Gebäude weggerissen und Bäume fielen auf die Strassen, berichteten italienische Medien. Schwere Niederschläge sorgten für Überschwemmungen in Turin und Umgebung. Die Feuerwehr musste ausrücken, um in Not geratenen Autofahrern zu helfen.

Schon seit drei Tagen ist die norditalienische Region Piemont von schweren Gewittern betroffen. Am Montag war ein Autofahrer wegen der Überschwemmung in einer Unterführung in Rivarolo nahe Turin ertrunken.

Hitzewelle im Süden

In der Bergortschaft Moena im Trentiner Fassatal sind 50 Personen ohne Obdach. Sie dürfen nach schweren Unwettern am Dienstag aus Sicherheitsgründen nicht in ihre Häuser zurückkehren. Riesige Wassermassen hatten ihren Weg durch die Ortschaft gebahnt.

Insgesamt wüteten die heftigen Unwetter auf einer Fläche von 150 Quadratkilometern. In Moena prasselten innerhalb kürzester Zeit 130 Liter Regen pro Quadratmeter nieder. Süditalien leidet gleichzeitig unter einer Hitzewelle. Hochdruck beschert den Regionen in Mitte- und Süditalien zwar schönes Wetter, es werden aber Temperaturen um die 35 Grad erreicht.

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