Landeunfall von Kleinflugzeug in Bern-Belp

In Bern-Belp ist bei der Landung ein Kleinflugzeug verunfallt.

Das Kleinflugzeug prallte nahe der Landebahn auf den Boden.

Das Kleinflugzeug prallte nahe der Landebahn auf den Boden. Bild: 20min

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Am Flughafen Bern-Belp legte am Donnerstagmorgen ein Kleinflugzeug nahe der Landebahn eine Bruchlandung hin. Das Wrack lag mit einer beschädigten Nase im Rasen, die Motorabdeckung sowie der Propeller wurden offenbar abgerissen.

Der Vorfall ereignete sich um 9.40 Uhr, wie die Kapo Bern gegenüber «20 Minuten» ausführt: «Wir wurden wegen eines Unfalls mit einem Kleinflugzeug alarmiert», sagt Kapo-Sprecherin Letizia Paladino. «Die Maschine stürzte jedoch aus einer geringen Höhe ab. Nach aktuellen Informationen wurden keine Personen verletzt.» Wie Paladino weiter sagte, untersucht die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) die genauen Umstände des Unfalls.

Flugschüler sass im Cockpit

Beim Unfall handle es sich nicht um einen klassischen Absturz, sondern um ein missglücktes Durchstartmanöver. Die Maschine wurde von einem Flugschüler gelenkt, sagt der Inhaber der betroffenen Flugschule auf Anfrage von «20 Minuten». Der Flugschüler sei alleine im Cockpit gesessen, weil jeder Pilotenscheinanwärter mindestens 10 Flugstunden alleine absolvieren müsse.

Nach dem Absturz war der Flughafen für mehrere Stunden gesperrt, wie José González, Sprecher des Flughafens Bern, bestätigt: «Dabei handelt es sich um einen normalen Prozess.» Erst gegen 13 Uhr konnte der Betrieb im Belpmoos wieder aufgenommen werden. Von der Sperre waren insgesamt drei Maschinen der Skywork Airline betroffen.

Flüge nach Amsterdam und London hoben mit einer Verspätung von einer Stunde ab. Länger warten mussten die Passagiere der SX0600 nach Wien. Sie sollten bereits um 9.45 Uhr Richtung Österreich abheben. Der Start wurde auf 12.45 Uhr verlegt.

Übernommen von «20 Minuten», bearbeitet durch DerBund.ch/Newsnet.

Erstellt: 09.08.2018, 11:51 Uhr

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