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Kein Nationalfeiertag – Abfuhr für Brown

Regierungskollegen von Gordon Brown erteilen dem Ansinnen des Premierministers, auf der Insel einen Nationalfeiertag einzuführen, eine Absage.

Die Regierung habe die Überlegungen nie eindeutig unterstützt, teilte das Justizministerium am Montag mit. Bereits zuvor hatte Verfassungsminister Michael Wills das Unterhaus wissen lassen, es gebe «derzeit keine Pläne für die Einführung eines Nationalfeiertags».

Damit wurde ein Lieblingsprojekt von Premierminister Gordon Brown sang- und klanglos beerdigt. Brown hatte erstmals vor zwei Jahren vorgeschlagen, einen patriotischen Feiertag ähnlich wie den Independence Day am 4. Juli in den USA oder den 14. Juli in Frankreich einzuführen.

Häme von der Opposition

Mit dem Verzicht auf die Einführung des Nationalfeiertags habe sich die Regierung nach einem Staats-Motto und einem Treueschwur für alle Untertanen schon von dem dritten Bestandteil von Browns Britentum-Agenda verabschiedet, kritisierte Nick Herbert von den oppositionellen Tories im «Daily Express». Chris Huhne von den Liberaldemokraten erklärte, dass «Demonstrationen von Nationalismus nie Sache der Briten» gewesen seien.

AP/cpm

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