Kanton Graubünden ruft Feuerverbot aus

Wegen Trockenheit steigt die Gefahr von Waldbränden im Süden der Schweiz stark an.

Hier ist das Entfachen von Feuer verboten: Die Ostschweiz und Graubünden haben mit grosser Trockenheit zu kämpfen. (Maienfeld, 10. Juli 2018)

Hier ist das Entfachen von Feuer verboten: Die Ostschweiz und Graubünden haben mit grosser Trockenheit zu kämpfen. (Maienfeld, 10. Juli 2018) Bild: Gian Ehrenzeller/Keystone

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Wegen der grossen Trockenheit haben die Bündner Behörden ein absolutes Feuerverbot in Wald und Waldesnähe für fast das ganze Kantonsgebiet erlassen. Die Feuergefahr könnte in den nächsten Tagen noch weiter ansteigen.

Das Feuerverbot in Wald und in Waldesnähe gilt im Churer Rheintal, Prättigau, Schanfigg, in der Region Heinzenberg / Domleschg, in Mittelbünden, im Schams-Albula, Rheinwald und in der Surselva, wie das Amt für Wald und Naturgefahren am Mittwoch mitteilte.

In den Bündner Südtälern wie im Kanton Tessin ist aufgrund der Trockenheit ein Feuerverbot im Freien bereits seit dem 9. Juli 2018 in Kraft. Vorerst nicht vom Verbot betroffen sind das Unterengadin, Oberengadin, Münstertal, Samnaun und die Region Davos/Klosters.

Feuerverbot bedeutet, dass es untersagt ist, im Wald und in Waldesnähe Feuer zu entfachen sowie Raucherwaren und Feuerzeuge wegzuwerfen. Zudem dürfen Grillstellen nicht benutzt werden.

Gefahr steigt weiter an

Für die kommenden Tage wird laut Behördenangaben erneut sehr warmes Sommerwetter vorhergesagt. Damit steigt die Gefahr von Wald- und Flurbränden in Graubünden weiter an.

Eine Entspannung der Lage ist erst nach ergiebigen Regenfällen über mehrere Tage zu erwarten. Kleinere Regenmengen können die Situation nicht nachhaltig entschärfen. Im Hinblick auf den 1. August sei den Anweisungen der Gemeindebehörden und der Feuerwehren Folge zu leisten, hiess es. (sep/sda)

Erstellt: 11.07.2018, 11:15 Uhr

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