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Jumbolino in Not

Ein Passagierflugzeug der Swiss hatte in Manchester mit heftigem Seitenwind zu kämpfen.

Die Passagiere des Fluges LX394 vom 26. April von Zürich nach Manchester dürften kurz vor der Landung einige Schreckensminuten erlebt haben. Ein Spotter hat den Anflug des Jumbolinos der Swiss beobachtet und wurde Zeuge, wie die viermotorige Maschine gegen heftige Seitenwinde ankämpfen musste. Die Piloten konnten nur durch eine starke Korrektur verhindern, dass die Flügel den Boden streiften.

Laut Myriam Ziesack, Mediensprecherin von Swiss, sind derartige Seitenwindlandungen «nichts Ungewöhnliches». Die Seitenwindsituation erfordere, dass der Pilot das Flugzeug kurz vor der Landung in Position der Pistenachse bringen müsse. «Es ist normal, dass dabei ein Flügel quasi gegen den Wind gebracht wird, um die Pistenachse zu halten», sagt Ziesack. Sie räumt ein, dass es in diesem Fall «etwas ausgeprägt» sei, weil es sich offenbar um eine starke Korrektur auf die windabgewandte Seite gehandelt habe.

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