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Italiens Touristen-Hotspots sind menschenleer

Italiens Premierminister riegelt wegen des Coronavirus das Land ab. Venedig und Mailand sind deswegen wie ausgestorben.

Auf dem Markusplatz in Venedig gibt es für einmal kaum Touristen. (Video: Tamedia)

Die italienische Regierung hat wegen der Coronavirus-Krise das ganze Land zur Sperrzone erklärt. Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, bleiben Schulen, Universitäten und Kindergärten in ganz Italien bis mindestens 3. April geschlossen. Auch alle Sportveranstaltungen, eingeschlossen die Fussballspiele der Serie A, werden ausgesetzt. Rund 60 Millionen Menschen sind von den Massnahmen betroffen.

Zwar sollen internationale Zug- und Flugverbindungen sowie der öffentliche Nahverkehr nicht ausgesetzt werden. Dennoch wirkt sich die Situation stark auf den Tourismus aus. Viele Touristen haben ihre Reisen nach Italien abgesagt. Vor allem in den Touristen-Hotspots Venedig und Mailand zeigt sich das eindrücklich. Der Markusplatz oder der Platz vor dem Mailänder Dom sind für einmal menschenleer.

Über 9000 Infektionen

9172 Infektionen wurden in Italien bis Montag erfasst, das sind fast 1800 Fälle mehr als am Vortag, wie aus den Zahlen des Zivilschutzes hervorgeht. Die Zahl der Toten erhöhte sich von 366 auf 463, davon allein 333 in der Lombardei mit ihrer Metropole Mailand. 724 Patienten sind wieder genesen.

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