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In Argentinien erfrieren fünf Menschen

Kältewelle in Südamerika: In Brasilien schlottern die Menschen bei Minustemperaturen. In Santiago de Chile hat es erstmals seit zehn Jahren wieder geschneit.

Temperaturen bis minus 25 Grad: Schnee in Villa La Angostura im Süden Argentiniens. (17. Juli 2017)
Temperaturen bis minus 25 Grad: Schnee in Villa La Angostura im Süden Argentiniens. (17. Juli 2017)
Federico Grosso, Keystone

Südamerika durchzieht eine Kältewelle. So lassen im sonnenverwöhnten Brasilien ungewöhnlich niedrige Temperaturen die Menschen frieren. Über 50 brasilianische Städte registrierten seit Wochenbeginn Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, berichtete das Portal «O Globo».

Rekordhalter war nach Angaben von Meteorologen die Stadt Bom Jardim da Serra im südlichen Bundesstaat Santa Catarina mit minus 7,4 Grad Celsius. Einige Menschen schütteten die Eiskristalle sogar zu Schneemännern auf, die weissen Eislandschaften wurden in Südbrasilien zu einem beliebten Fotomotiv.

In Argentinien hat die Kältewelle unterdessen in den vergangenen Tagen bereits fünf Todesopfer gefordert, wie die Nachrichtenagentur Télam berichtete. Dort wurden in Patagonien teils bis zu minus 25 Grad gemessen, starker Schneefall brachte vielerorts den Verkehr zum Erliegen.

In Santiago de Chile war es am Wochenende zum ersten Schneefall seit zehn Jahren gekommen; rund 150'000 Haushalte waren zeitweise ohne Strom.

SDA/chk

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