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«Ich mochte den Anzug irgendwie»

Barack Obamas beigefarbener Anzug sorgte für Gespött. Jetzt liefert der US-Präsident eine Begründung für seine Kleiderwahl.

Nach der vernichtenden Kritik an seinem jüngsten Presseauftritt im beigen Anzug gibt sich Barack Obama trotzig. «Ich mochte den Anzug von gestern irgendwie», sagte der US-Präsident augenzwinkernd auf einer Benefizveranstaltung im Staat Rhode Island. «Man klammert sich eben an jedem Stückchen Sommer fest wie man nur kann.»

Bei der Pressekonferenz vom Donnerstag gerieten Obamas Einlassungen zu den aktuellen Weltkrisen bei so manchen Kommentatoren nur zum Randthema, die sozialen Medien schien vielmehr der ungewöhnliche Modegriff des Präsidenten zu interessieren: «Taupe und Change», hiess es etwa spöttelnd in Anlehnung an Obamas Wahlkampfslogan «Hope and Change» (dt. Hoffnung und Wandel) von 2008 bei Twitter.

«Yes we tan (beige)»

Andere bedachten seinen Auftritt in Gedenken an seinen Bestseller «Hoffnung wagen» mit dem Prädikat «The Audacity of Taupe» (dt. Mut zu Taupe.» Besonders populär war das Wortspiel «Yes we tan (beige)» als Abwandlung von Obamas früherem Wahlkampfmotto.

Obama trägt in der Regel dunkle Anzüge. Auch 2009 musste er sich Kritik von Modepuristen anhören: Ihm wurde vorgehalten, «Mütterjeans» getragen zu haben, als er beim All-Star Game der Baseball-Liga den ersten Ball warf.

SDA/mrs

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