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«Ich habe ihn vor den Zug geschubst, weil das cool ist»

Die Frau, die in New York offenbar einen Mann vor die U-Bahn stiess, hat bei einer Anhörung vor der Haftrichterin für Entsetzen gesorgt.

Hier wurde ein Mann vor den Zug gestossen und von diesem überfahren: U-Bahn-Station 40th St-Lowry St Station in New York.
Hier wurde ein Mann vor den Zug gestossen und von diesem überfahren: U-Bahn-Station 40th St-Lowry St Station in New York.
Reuters

Nach dem Tod eines Einwanderers aus Indien, der vor die einfahrende U-Bahn gestossen wurde, ist die Tatverdächtige in New York einer Haftrichterin vorgeführt worden. Die 31-Jährige, der Mord aus rassistischen Motiven vorgeworfen wird, sorgte vor Gericht mit ihrem Verhalten für Entsetzen.

Sie grinste und lachte während der Anhörung. «Es gab keinen Grund. Ich habe ihn vor den Zug geschubst, weil ich dachte, dass das cool ist», erklärte sie laut dem Büro der Staatsanwaltschaft.

Keine Kaution

Richterin Gia Morris ordnete an, dass sich die mutmassliche Täterin einer psychiatrischen Untersuchung unterziehen und ohne Kaution in Haft bleiben müsse.

Am Samstag hatte die New Yorker Polizei die Frau festgenommen, weil sie einen Mann am Donnerstag im Stadtteil Queens auf einem Bahnhof vor eine einfahrende U-Bahn gestossen haben soll. Das Opfer, ein Einwanderer aus Indien, kam dabei ums Leben.

Hass gegen Hindus und Muslime

Die mutmassliche Täterin sagte nach Behördenangaben aus, dass sie Hindus und Muslime hasse und sich für die Terroranschläge vom 11. September habe rächen wollen. Im Fall einer Verurteilung drohen ihr 25 Jahre Haft.

Es war bereits der zweite derartige Zwischenfall in einem New Yorker U-Bahnhof im Dezember. Ein Obdachloser wurde Anfang des Monats festgenommen, weil er am Times Square einen Mann vor einen Zug gestossen haben soll. Das Opfer kam ums Leben. Der Obdachlose handelte nach eigener Darstellung in Notwehr.

SDA/mw

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