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Herrenloser Hund auf Autobahn beisst Polizist

Autofahrer auf der A1 bei Bern blieben trotz gefährlicher Ausweichmanöver unfallfrei. Weniger Glück hatte ein umherstreunender Hund.

Ein herrenloser Hund hat auf der A1 im Grossraum Bern kritische Verkehrssituationen verursacht. Beim Versuch, das Tier zu fixieren, biss der Hund einen Polizisten in die Hand. Das Tier musste schliesslich erlegt werden.

Die Meldung über einen Hund, welcher auf der Autobahn A1 umherirre, erreichte die Kantonspolizei Bern gegen 16 Uhr. Die ausgerückten Patrouillen lokalisierten das Tier schliesslich zwischen der Raststätte Grauholz und der Verzweigung Wankdorf.

Gefährliche Ausweichmanöver

Der Hund irrte auf den Fahrstreifen in beiden Richtungen der Autobahn umher. Mehrfach kam es zu kritischen Situationen im Verkehr, als Autofahrer dem Tier auswichen, die Fahrt verlangsamten oder gar anhielten und ausstiegen, wie die Polizei mitteilte.

Versuche der Polizisten und Autofahrer, den Hund einzufangen oder von der Autobahn zu vertreiben, schlugen fehl. Eine Patrouille versuchte dem Hund schliesslich mit einem Auto den Weg abzuschneiden, als er erneut auf die Gegenfahrbahn rennen wollte. Dabei wurde er angefahren.

Trotzdem versuchte der Hund wieder zu flüchten. Beim Versuch, den Hund zu fixieren, biss dieser einen Polizisten in die Hand. Das Tier wurde schliesslich noch auf der Fahrbahn durch den gezielten Schuss eines Polizisten erlegt.

Der verletzte Polizist musste mit schweren Bisswunden an der Hand ins Spital gebracht werden. Er wird sich einer Operation unterziehen müssen. Beim Hund handelt es sich nach ersten Erkenntnissen um einen Mischling mittlerer Grösse. Weitere Abklärungen laufen.

SDA/mw

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