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Helikopter bei Waldbrand im Tessin im Einsatz

Im Tessiner Dorf Arcegno hat sich ein Feuer über eine Fläche von 15'000 Quadratmetern ausgedehnt. Auch Graubünden warnt vor grosser Brandgefahr.

Schwer zugänglich: Das Feuer wütet nahe des Tessiner Dorfes Arcegno.
Schwer zugänglich: Das Feuer wütet nahe des Tessiner Dorfes Arcegno.
tio.ch

Im Tessin ist in der Nacht auf Freitag oberhalb von Arcegno ein Waldbrand ausgebrochen. Der Brandherd befand sich in einem schwer zugänglichen Gebiet beim Dorf Pestalozzi, wie die Feuerwehr Locarno mitteilte.

Der Brand habe sich über eine Fläche von 100 auf 150 Meter ausgedehnt. Zur Brandbekämpfung standen die Feuerwehr von Pizzo Leone mit rund einem Dutzend Angehörigen im Einsatz. Zudem wurde für die Löscharbeiten ein Helikopter eingesetzt.

Waldbrandgefahr in Graubünden

Mehrere Kantone haben diese Woche bereits Feuerungsverbote erlassen, nun warnt auch Graubünden. Im Churer Rheintal, in Mittelbünden und im Unterengadin herrsche grosse Waldbrandgefahr, schreibt das Amt für Wald und Naturgefahren des Kantons Graubünden. In den anderen Regionen sei die Gefahr erheblich, könne aber auch dort an sonnenexponierten Lagen gross sein.

Die Waldböden und das Unterholz seien ausgetrocknet und die Vegetationsentwicklung sei gehemmt. Feuer könnten bei diesen Bedingungen leicht ausser Kontrolle geraten und sich sehr schnell ausbreiten.

Regen bis jetzt ausgeblieben

Obwohl in den kommenden Tagen nicht mehr so heiss werden soll, nimmt die Waldbrandgefahr bei schönem Sommerwetter weiter zu, wie das Amt weiter warnt. Grosse Regenmengen seien bis jetzt ausgeblieben. Die wenigen heftigen Gewitter seien lokal begrenzt niedergegangen.

Und kleinere Regenmengen wie ein- bis zweistündige Gewitter gelangen nicht auf den Waldboden. Sie können die Situation also nicht nachhaltig entschärfen. Das Amt für Wald und Naturgefahren will die Waldbrandsituation weiter beobachten und falls notwendig weitere Massnahmen treffen. Ein neues Video der Standeskanzlei zeigt zudem auf, wie Waldbrände verhindert werden können.

Schon vor dem Kanton Graubünden haben zahlreiche Kantone Feuerverbote erlassen. In Baselland, Basel-Stadt, Solothurn, Waadt und im Wallis darf im Wald und in Waldnähe kein Feuer entfacht werden. Die Kantone Bern, Freiburg, Jura, Neuenburg, Nidwalden und Zug mahnen zudem zu sorgfältigem Umgang mit Feuer.

SDA/kko

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