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Heftiges Gewitter bringt öffentliches Leben in Rom zum Stillstand

Ein Gewittersturm mit heftigen Blitzen und Donner hat das Leben in Rom zum Erliegen gebracht. Dabei wurden ganze U-Bahn-Stationen überflutet. Die Polizei fand die Leiche eines Mannes in einem Hauskeller.

Mehr als 5000 Einwohner haben bei den Behörden angerufen: Das überflutete Strassen vor dem Kolosseum in Rom.
Mehr als 5000 Einwohner haben bei den Behörden angerufen: Das überflutete Strassen vor dem Kolosseum in Rom.
Keystone

Schwere Regenfälle haben in Rom heute zu Überschwemmungen geführt. Die Behörden erhielten während des Sturms mehr als 5000 Anrufe von Einwohnern, die Hilfe brauchten.

Wegen den Wassermassen musste am Vormittag eine der beiden U-Bahn-Linien geschlossen werden. Auf der anderen fiel der Verkehr auf der Hälfte der Strecke aus. Allerdings liessen die Behörden die einzelnen Stationen bewusst geöffnet, um den Einheimischen und Touristen angesichts des heftigen Regens trockene Fluchtorte zu bieten.

Stadtteiche im Zentrum

Auf vielen Strassen floss das Wasser nicht mehr ab, im Zentrum bildeten sich regelrechte Stadtteiche, in denen Busse und Autos steckenblieben. Die ganze Stadt war wie leergefegt, auch Fussgänger trauten sich nicht auf die überfluteten Gehwege. Durch die Wassermassen wurde mindestens ein Mensch getötet. Feuerwehrleute entdeckten in einer im Keller eines Hauses gelegenen Wohnung die Leiche eines älteren Mannes, der offensichtlich ertrank.

Angesichts der Auswirkungen des Sturms sprach Stadtpräsident Gianni Alemanno von einer «Naturkatastrophe». Zugleich kritisierte er die Wetterdienste, die nicht ausreichend gewarnt hätten.

SDA/wid

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