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Heftiger Sturm entwurzelt in Zug Bäume

Über die Zentralschweiz ist am Freitagabend eine Gewitterzelle gezogen. Der Wind hat auf der Autobahn Markierungen davongeblasen.

Zu viel Wind auf der Autobahn, schreibt ein Leserreporter. (23. Juni 2017)
Zu viel Wind auf der Autobahn, schreibt ein Leserreporter. (23. Juni 2017)
Leserreporter
Das Gewitter hat in der Stadt Zug seine Spuren hinterlassen. (23. Juni 2017)
Das Gewitter hat in der Stadt Zug seine Spuren hinterlassen. (23. Juni 2017)
Leserreporter
Dieser Leserreporter fuhr von Hünenberg ZG nach Sins AG, als er dachte, er sei in einem Tornado, wie er schreibt.
Dieser Leserreporter fuhr von Hünenberg ZG nach Sins AG, als er dachte, er sei in einem Tornado, wie er schreibt.
Leserreporter
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Der Kanton Zug hat am Freitagabend ein schlagartiges Ende der Hitzewelle erfahren. Windböen entwurzelten zahlreiche Bäume, in der Stadt gab es Schäden, wie Leserbilder zeigen.

Laut SRF Meteo ist eine Böe mit 100 Kilometer pro Stunde in Cham am Zugersee registriert worden. Die Temperatur fiel innerhalb kurzer Zeit um 10 Grad.

Ein Bild eines Leserreporters zeigt ein Signalisationselement auf der Autobahn A4 bei Rotkreuz ZG kurz vor der Verzweigung Blegi, das der Wind offenbar davongeblasen hatte.

Keine erneute Tropennacht

Zu solchen starken Böen kommt es durch Abfallwinde, die ein Gewitter verursacht, wie Roger Perret von MeteoNews auf Anfrage von Redaktion Tamedia sagt. Dass der Sturm im Kanton Zug so heftig wird, hat auch die Meteorologen überrascht: «Solche Böen kann man unmöglich vorhersagen», sagt Perret.

Eine letzte Gewitterzelle befindet sich ihm zufolge noch im Sarganserland. «Sonst ist nichts mehr los.» In der Nacht bleibe das Wetter ruhig. «Die Temperaturen sinken über Nacht wieder unter 20 Grad.» Morgen steigen sie dann im Tagesverlauf auf rund 30 Grad.

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