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Grossbrand in Thun – 18 Personen evakuiert

In einem Gebäude beim Thuner Bahnhof entfachte sich in der Nacht auf heute ein Feuer. Mehrere Personen hätten sich leicht verletzt.

Der Brand brach unmittelbar beim Bahnhof Thun aus.
Der Brand brach unmittelbar beim Bahnhof Thun aus.
Luzia Kunz
Das Feuer loderte meterhoch.
Das Feuer loderte meterhoch.
Luzia Kunz
Michael Sieber, Leserreporter
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In der Nacht auf heute entfachte sich im Dachstock eines Gebäudes beim Thuner Bahnhof ein Feuer. Die Feuerwehr habe den Brand bis 8 Uhr unter Kontrolle gebracht, wie die Kantonspolizei Bern gegenüber Redaktion Tamedia mitteilte. Gemäss bisherigen Erkenntnissen brach das Feuer im oberen Teil der mehrstöckigen Liegenschaft «Haus am Bahnhof» aus. Es liegt etwa 150 Meter nordwestlich vom Bahnhof Thun, parallel zwischen den Bahngeleisen und dem Malerweg/Aarestrasse, direkt neben dem Einkaufszentrum «Aarezentrum». In Folge der grossen Rauchentwicklung wurden sämtliche 18 Bewohner evakuiert. Insgesamt sechs Personen wurden mit Ambulanzen zur Kontrolle ins Spital gefahren, sie konnten dieses bereits kurze Zeit später wieder verlassen.

Die Löscharbeiten der Feuerwehren wurden massiv erschwert durch einen starken Föhnwind aus Südost, der das Feuer immer wieder anfachte. Eine riesige Rauchschwade zog sich Richtung Nordwest über Thun. Nach etwa zwei Stunden legte sich der Föhnwind. Neben der Kantonspolizei Bern standen die Feuerwehren von Thun, Steffisburg, Spiez und die Berufsfeuerwehr Bern im Einsatz.

Eine Notunterkunft für die Bewohner wurde durch die Stadt Thun organisiert. Der Malerweg und der Molkereiweg mussten wegen der Löscharbeiten gesperrt werden. Die Brandursache und der entstandene Sachschaden sind nicht bekannt und Gegenstand von Ermittlungen, wie die Kantonspolizei Bern mitteilte.

Augenzeuge: «gespenstische Ruhe»

Ein Augenzeuge berichtet gegenüber bernerzeitung.ch: «Am Brandort herrschte eine gespenstische Ruhe, nur unterbrochen vom Krachen des Feuers und Kommandos der Feuerwehr. Scheinwerfer beleuchteten die Szene. Zahlreiche Gaffer beobachteten das Geschehen im weiträumig abgesperrten Brandplatz». (zes/met)

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