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Gotthardstau ab 7 Uhr morgens

Die Osterreisewelle am Gotthard ist heute schon früh ins Stocken geraten.

Schon am Mittwoch ging es los mit der Warterei: Autos stauen sich auf der Autobahn A2 vor dem Gotthardtunnel zwischen Göschenen und Amsteg in Richtung Süden. (23. März 2016)
Schon am Mittwoch ging es los mit der Warterei: Autos stauen sich auf der Autobahn A2 vor dem Gotthardtunnel zwischen Göschenen und Amsteg in Richtung Süden. (23. März 2016)
Urs Flüeler, Keystone

Die Osterreisewelle Richtung Süden ist bereits am Gründonnerstagmorgen ins Stocken geraten. Bereits ab 7 Uhr stauten sich die Fahrzeuge vor dem Gotthard-Strassentunnel. Und ein Ende ist gemäss den Prognosen von viasuisse noch lange nicht in Sicht. Bis am frühen Abend war der Stau vor dem Gotthard-Nordportal in Richtung Tessin auf acht Kilometer angewachsen. Dies bedeutete für die Reisenden eine Stauzeit von einer Stunde und zehn Minuten, wie viasuisse mitteilte.

Die Spitzenwerte werden für die Nacht auf Karfreitag erwartet. Dann dürften die stehenden Autokolonnen wie bereits in den vergangenen Jahren eine Länge von zehn bis zwölf Kilometern erreichen, was rund zwei Stunden Stauzeit für die Reisenden bedeutet.

Keine Staupause in der Nacht

Im vergangenen Jahr hatte sich der Stau in der Nacht auf Karfreitag gar nicht mehr aufgelöst. Es sei gut möglich, dass dies auch in diesem Jahr so sein werde, schreibt viasuisse. Intensive Staus werden am Karfreitag dann wieder von 7 Uhr bis 15 Uhr erwartet. Am Karfreitag ab etwa 18 Uhr dürfte der Tunnel dann aber bereits wieder ohne grössere Wartezeiten passierbar sein.

Obwohl die Staugefahr auch auf der San Bernardino-Route A13 vor allem nachmittags hoch sei, dürfte es auf dieser Strecke deutlich weniger Behinderungen geben. Im Vergleich zum Vorjahr befinden sich auf dieser Nord-Süd-Achse heuer lediglich zwei Baustellen.

Staus seien zwar nicht auszuschliessen, aber sie seien nicht vergleichbar mit jenen beim Nadelöhr Gotthard-Tunnel. Zudem seien die Staus auf der San Bernardino-Route dynamisch, das heisst, die Reisenden würden nicht stundenlang komplett stillstehen.

SDA/thu

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