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Getötete Seniorin: Heim wusste nichts von Ermittlungen

Eine Pflegerin und deren Bekannte sollen eine Seniorin im Alterszentrum Hochweid in Kilchberg getötet und ausgeraubt haben. Von den Ermittlungen gegen die Pflegerin wusste das Heim lange nichts.

Das Alterszentrum Hochweid in Kilchberg wurde Schauplatz einer grausigen Tat.
Das Alterszentrum Hochweid in Kilchberg wurde Schauplatz einer grausigen Tat.
Markus Heinzer, newspictures
Eine Pflegerin und deren Bekannte sollen eine Seniorin getötet und ausgeraubt haben.
Eine Pflegerin und deren Bekannte sollen eine Seniorin getötet und ausgeraubt haben.
Stefan Hohler
Der zuständige Staatsanwalt Matthias Stammbach teilt mit, dass die beiden Schweizerinnen grundsätzlich geständig sind, «eine Raubstraftat begangen zu haben».
Der zuständige Staatsanwalt Matthias Stammbach teilt mit, dass die beiden Schweizerinnen grundsätzlich geständig sind, «eine Raubstraftat begangen zu haben».
Tom Kawara
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Die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich führt gegen eine Mitarbeiterin des Alterszentrums Hochweid in Kilchberg und eine nicht dort arbeitende Bekannte ein Verfahren wegen vorsätzlicher Tötung und Raub.

Die beiden mutmasslichen Täterinnen stehen im Verdacht, eine Bewohnerin des Zentrums ausgeraubt und dabei getötet zu haben. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 2013 soll sich eine Mitarbeiterin des Alterszentrums Hochweid in Kilchberg zusammen mit einer Bekannten Zutritt zur Wohnung einer 88-jährigen Bewohnerin verschafft haben, in der Absicht, aus der Wohnung Wertgegenstände und Geld zu behändigen. Dabei sollen die beiden Frauen mit körperlicher Gewalt derart auf die betagte Schweizerin eingewirkt haben, dass diese verstarb. Die beiden Schweizerinnen sind laut Staatsanwalt Matthias Stammbach grundsätzlich geständig, «eine Raubstraftat begangen zu haben».

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