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Gasexplosion in chinesischer Mine – 29 Tote

Bei einer Explosion in einem Bergwerk in der chinesischen Provinz Hunan sind 29 Kumpel getötet worden. Laut dem staatlichen Fernsehen wurde der Mine vor einigen Monaten die Betriebslizenz entzogen.

Dem Bergwerk wurde die Bewilligung entzogen: Sicherheitspersonal steht Wache am Eingang der Mine.
Dem Bergwerk wurde die Bewilligung entzogen: Sicherheitspersonal steht Wache am Eingang der Mine.
Keystone

Eine Gasexplosion in einer chinesischen Kohlemine hat 29 Arbeiter das Leben gekostet. Sechs Kumpel hätten das Unglück gestern Abend in der staatlichen Kohlegrube der Stadt Hengyang in der Provinz Hunan überlebt, teilte die Behörde für Arbeitssicherheit am Sonntag mit. Es gebe keine Vermissten.

Funken der Maschinen hätten in 250 Meter Tiefe grosse Gasmengen entzündet, sagte der Vorsitzende der Behörde, Song Yuanming, dem staatlichen Fernsehsender CCTV. Der Sender berichtete, die Betriebserlaubnis des Bergwerks sei in der ersten Jahreshälfte zurückgezogen worden, weil die Betreiber gefährliches Gas nicht abgeleitet hätten. Die Mine sei jedoch ohne Erlaubnis weiter geführt worden.

Die chinesischen Kohlebergwerke gehören zu den gefährlichsten der Welt. Allerdings haben sich die Arbeitsbedingungen in den vergangenen Jahren verbessert. 2002 kamen noch fast 7.000 Arbeiter in den Bergwerken des Landes ums Leben, zurzeit sind es nur noch etwa ein Drittel davon.

dapd/wid

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