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Fukushima-Arbeiter sahen, wie die Welle anrollte

Der Pegel steigt, Gegenstände schwimmen im Wasser, die Katastrophe nimmt ihren Lauf: Ein Tepco-Mitarbeiter hat im AKW Fukushima Fotos gemacht, kurz bevor die grosse Welle kam. Nun wurden sie veröffentlicht.

Die Fotos entstanden alle innert 25 Minuten: Tepco-Mitarbeiter schauen zu, wie sich das Wasser im Atomkraftwerk ausbreitet. (Alle Bilder sind am 11. März 2011 entstanden und wurden am 11. Juli 2012 von Tepco veröffentlicht.)
Die Fotos entstanden alle innert 25 Minuten: Tepco-Mitarbeiter schauen zu, wie sich das Wasser im Atomkraftwerk ausbreitet. (Alle Bilder sind am 11. März 2011 entstanden und wurden am 11. Juli 2012 von Tepco veröffentlicht.)
Keystone
Insgesamt hat Tepco 33 neue Fotos veröffentlicht: Das Wasser nähert sich dem Atomkraftwerk Fukushima, ...
Insgesamt hat Tepco 33 neue Fotos veröffentlicht: Das Wasser nähert sich dem Atomkraftwerk Fukushima, ...
Keystone
Ein Tepco-Mitarbeiter hat die Vorgänge fotografiert: Der Blick vom Atomkraftwerk aus auf die Wassermassen.
Ein Tepco-Mitarbeiter hat die Vorgänge fotografiert: Der Blick vom Atomkraftwerk aus auf die Wassermassen.
Keystone
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Von einem Dach aus beobachten Mitarbeiter am 11. März 2011, wie die Wassermassen das Atomkraftwerk Fukushima erreichen und das Gebäude langsam überfluten. Wenige Minuten später trifft die grosse Welle ein, die zur grössten Atomkatastrophe aller Zeiten führt.

Die Betreiberfirma des AKW Fukushima, Tepco, hat gestern Bilder veröffentlicht, die solche Szenen zeigen. Aufgenommen wurden sie von einem ihrer Mitarbeiter. Innert 25 Minuten hatte dieser das Geschehen im Kernkraftwerk während der Katastrophe festgehalten.

Mit neun Monaten Verspätung

Bereits im Mai 2011 veröffentlichte Tepco elf dieser Aufnahmen. Den Rest hielt sie, wie die japanische Zeitung «The Daily Yomiuri» berichtete, unter Verschluss. Im letzten September forderte die japanische Nuklearaufsichtsbehörde das Unternehmen auf, auch die restlichen Bilder freizugeben. Doch nichts geschah. Erst als am vergangenen Donnerstag ein Untersuchungsausschuss noch einmal Druck machte, lenkte Tepco ein.

Darauf angesprochen, weshalb sie die Bilder nicht früher veröffentlicht hat, liess Tepco verlauten: «Die 11 Bilder zeigen bereits die vollen Auswirkungen des Tsunamis.»

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