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«Fuck, Marry, Kill»: Ein Spiel mit Romneys Söhnen

Im US-Vorwahlkampf spielt neben den Kandidaten selbst auch ihre Familie eine wichtige Rolle. Im Fall von Mitt Romney interessieren vor allem seine Söhne. Ein Blog spielt mit den fünf ein unbarmherziges Spiel.

Wahlkampf in Iowa: Der Präsidentschaftskandidat Mitt Romney mit seinen Söhnen Josh, Matt, Craig und Taggart (v. l.) und seiner Frau Ann in Des Moines. (3. Januar 2012)
Wahlkampf in Iowa: Der Präsidentschaftskandidat Mitt Romney mit seinen Söhnen Josh, Matt, Craig und Taggart (v. l.) und seiner Frau Ann in Des Moines. (3. Januar 2012)
AFP
Erhält in einem Blog ein negatives Feedback: Craig Romney hält seinen Sohn in die Höhe, damit dieser ins Mikrofon sprechen kann. (27. Januar 2012)
Erhält in einem Blog ein negatives Feedback: Craig Romney hält seinen Sohn in die Höhe, damit dieser ins Mikrofon sprechen kann. (27. Januar 2012)
Keystone
Beraten sich: Mitt Romney mit seinem Sohn Matt Romney. (4. Februar 2012)
Beraten sich: Mitt Romney mit seinem Sohn Matt Romney. (4. Februar 2012)
Keystone
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Kandidiert ein Politiker in den USA um die US-Präsidentschaft, springt er nicht allein ins Rennen. Er zieht seine Frau, seine Kinder und teilweise sogar seine Haustiere mit in den Wahlzirkus. Dies ist in der Schweiz ganz anders. Ob und mit wem unsere Bundesräte verheiratet sind, spielt in wenigen Medienberichten eine Rolle. Auch ihre Kinder interessieren nur mässig.

In den USA zeigt ein aktuelles Beispiel, dass gerade die Kinder ihrem Vater Schlagzeilen – positive sowie negative – bescheren können. Die amerikanische Onlineplattform Jezebel.com, die vor allem über Lifestyle-Themen berichtet, hat sich die Söhne von Präsidentschaftskandidat Mitt Romney zur Brust genommen. Dieser hat nämlich gleich fünf davon: Taggart, Josh, Craig, Matt und Ben.

Nur einer gilt als heiratstauglich

Diese geballte Ladung Männlichkeit hat das Onlinemagazin zum Anlass genommen, mit den fünf Männern ein in Amerika weitverbreitetes Spiel zu spielen: «Fuck, Marry, Kill». Dabei werden bei jedem die Gründe, weshalb man mit ihm schlafen, ihn heiraten oder ihn töten soll, aufgelistet. Am Schluss kommt die Plattform zu einem harten Ergebnis. Mit zweien soll man die Nacht verbringen, zwei wären besser tot als lebendig, und bloss einer gilt als Mann zum Heiraten.

Den Stempel «Marry» bekommt Matt. Dies aufgrund seines guten Musikgeschmacks (er hört The White Stripes und Led Zeppelin) und weil er zu schön zum Sterben ist. Craig und Ben müssen ihr Leben lassen, entweder wegen ihrer Frisur oder wegen ihres Kleidergeschmacks. Und Josh und Taggart seien für einen One-Night-Stand genau die Richtigen, weil der eine gut auf Familienbildern aussehen würde und der andere viel Geld verdient.

Jenna Bush und Bo

Die Söhne von Mitt Romney sind nicht die ersten Kinder oder Haustiere in der Geschichte der USA, die sich für den Erfolg ihres Vaters der Öffentlichkeit stellen müssen. Da wäre Jenna Bush, die heute 29-jährige Tochter des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush, die vor allem mit ihrem Alkoholkonsum Schlagzeilen machte. Viel gelesen hat man auch darüber, als sich Barack Obama mit dem Portugiesischen Wasserhund Bo einen First Dog zugelegt hat.

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