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Feuerwehrmann stirbt bei Waldbrand in Kalifornien

Die anhaltende Dürre hat die Westküste der USA in ein «Pulverfass» verwandelt. Laut den Behörden gab es in diesem Jahr schon tausend Brände mehr als sonst.

Rund 8000 Feuerwehrleute sind in ganz Kalifornien im Einsatz: Die Flammen greifen auf ein Haus in Lower Lake über. (31.7.2015)
Rund 8000 Feuerwehrleute sind in ganz Kalifornien im Einsatz: Die Flammen greifen auf ein Haus in Lower Lake über. (31.7.2015)
Justin Sullivan, AFP

Bei den heftigen Buschbränden in Kalifornien ist ein Feuerwehrmann getötet worden. Dave Ruhl sei am Donnerstag bei seinem Einsatz in einem staatlichen Waldgebiet unweit der Stadt Alturas umgekommen, teilte Gouverneur Edmund Brown am Freitag mit. Er sprach der Familie des 38-jährigen Opfers sowie seinen Freunden und Kollegen sein Beileid aus.

Anhaltende Dürre und die «extremen Wetterbedingungen» hätten Kalifornien in ein «Pulverfass» verwandelt, erklärte der Gouverneur weiter. Nach Angaben der Nationalgarde bekämpfen rund 8000 Feuerwehrleute die vielen Brände in ganz Kalifornien.

Der bevölkerungsreichste Bundesstaat der USA erlebt derzeit eine der schwersten Dürreperioden der Geschichte. Vielerorts ist die Vegetation völlig ausgetrocknet und deshalb leicht entflammbar. In diesem Jahr gab es nach amtlichen Angaben schon über tausend Brände mehr als sonst. Wegen der Trockenheit wurde inzwischen auch das Wasser rationiert.

(SDA)

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