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Feuer auf philippinischem Markt tötet 15 Menschen

Ein defektes Elektrokabel hat in einer Markthalle in der Stadt Zamboanga einen Brand ausgelöst. 15 Menschen starben, 13 wurden mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht.

Ausmass der Zerstörung: Ein Feuer hat auf einen Markt in der philippinischen Stadt Zamboanga gewütet.
Ausmass der Zerstörung: Ein Feuer hat auf einen Markt in der philippinischen Stadt Zamboanga gewütet.

Bei einem Brand auf einem im Süden der Philippinen sind am frühen Samstagmorgen 15 Verkäufer umgekommen. Unter den Opfern in der Stadt Zamboanga sind nach Angaben der Polizei sechs Kinder. Sie übernachteten wie die Erwachsenen an den Ständen, um in aller Frühe mit dem Verkauf zu beginnen. 13 weitere Händler wurden bei dem drei Stunden wütenden Feuer verletzt.

Die Polizei vermutet, dass Funken von Stromkabeln Schirme von Verkaufsständen in Brand setzten. Die Flammen breiteten sich im Anschluss vermutlich über gebrauchte Kleidung aus, die auf dem Markt verkauft werden sollte.

Immer wieder Brände

Polizeiermittler Rafael Salcedo sagte, die Opfer seien Kleidungsverkäufer gewesen, die in ihren Ständen geschlafen hätten. Dies sei üblich, weil die Händler ihre Stände bei dem Wochenendmarkt so früh wie möglich für die Besucher öffnen wollen. Die Toten wurden nach Polizeiangaben zu einer nahen Moschee gebracht.

Die Philippinen sind überwiegend katholisch geprägt, im Süden gibt es jedoch viele Muslime. Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben wegen des katholischen Feiertags Allerheiligen in Alarmbereitschaft. Sie schaffte es, den Brand auf dem Markt einzudämmen, bevor er nahe Geschäftshäuser erfasste.

Brände sind in den Philippinen an der Tagesordnung, weil viele Gebäude in schlechtem Zustand sind und Sicherheitsvorschriften lax umgesetzt werden. In diesem Fall könnten Schwankungen im Stromnetz zu dem Feuer auf dem Markt beigetragen haben, sagte Salcedo. Nun werde ermittelt, ob die zuständigen Sicherheitsbeamten zur Rechenschaft gezogen werden könnten.

(SDA)

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