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Erstmals verbrennt sich eine Nonne in Tibet

Tibetische Mönche protestieren mit einer Reihe von Selbstverbrennungen gegen die chinesische Herrschaft. Nun hat sich erstmals auch eine Nonne angezündet.

Unterstützung aus dem Exil: Tibetische Mönche im indischen Dharmsala weisen auf die Selbstverbrennungen ihrer Landsleute hin.
Unterstützung aus dem Exil: Tibetische Mönche im indischen Dharmsala weisen auf die Selbstverbrennungen ihrer Landsleute hin.
Keystone

In China ist eine tibetische Nonne gestorben, nachdem sie sich selbst angezündet hat. Die 20-jährige Tenzin Wangmo habe Religionsfreiheit in Tibet und die Rückkehr des Dalai Lama gefordert, bevor sie sich am Montag anzündete, teilte die Organisation Free Tibet mit.

Es ist das erste Mal seit Beginn der jüngsten Proteste gegen die chinesische Führung im Südwesten Chinas, dass sich eine Frau anzündete. In den vergangenen Monaten hatten sich bereits acht Mönche selbst angezündet, einige von ihnen starben. Die Nonne starb den Angaben zufolge in der Stadt Aba in der Provinz Sichuan.

Zwei Tibeter niedergeschossen

Laut der in London ansässigen Organisation Free Tibet zeichnet sich eine Ausweitung der Proteste gegen die Führung in Peking ab. Diese betrachtet Tibet als Teil Chinas und wirft dem Dalai Lama, dem geistlichen Führer der Tibeter, vor, die Region abspalten zu wollen.

Bei einem Protest hätten ferner chinesische Sicherheitskräfte zwei Tibeter niedergeschossen. Ihr Schicksal sei unbekannt, berichte Free Tibet. Die Demonstranten in Khekor (Kege) hätten Freiheit für Tibet und die Rückkehr des Dalai Lamas, des religiösen Oberhauptes der Tibeter, gefordert, als das Feuer eröffnet worden sei.

SDA/jak

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