Erneuter Felssturz auf Axenstrasse – niemand verletzt

Zwischen Sisikon und Flüelen UR stürzten am Freitagabend rund fünf Kubikmeter Gestein auf die Hauptstrasse. Sie war für Stunden gesperrt.

«Wir hatten Glück»: Beim neuesten Felssturz auf der Axenstrasse gab es weder Verletzte noch Sachschaden. (Archivbild) Keystone

«Wir hatten Glück»: Beim neuesten Felssturz auf der Axenstrasse gab es weder Verletzte noch Sachschaden. (Archivbild) Keystone

Oberhalb der Axenstrasse am Ostufer des Urnersees ist es am Freitagabend erneut zu einem Felssturz gekommen. Rund fünf Kubikmeter Gestein donnerten zwischen Sisikon und Flüelen UR auf die Hauptstrasse. Verletzt wurde niemand. Die Strasse war für Stunden gesperrt.

Gegen 18.30 Uhr hätte sich beim Südportal der Galerie Zingel rund zehn Meter oberhalb der Strasse ein Felspaket gelöst und sei auf die Fahrspur gekullert, sagte ein Mitglied der Einsatzleitung beim Bundesamt für Strassen (Astra) auf Anfrage der Agentur Keystone-SDA. Es habe weder Verletzte noch Sachschaden gegeben. «Wir hatten Glück.»

Bereits am Stephanstag gab es an der Axenstrasse einen Steinschlag. Das Steinschlagnetz der Zingelgalerie wurde beschädigt. (Video: Tamedia/20 Minuten)

Die Axenstrasse war danach bis Mitternacht gesperrt. Die Felsbrocken wurden weggeräumt. Experten prüften die Abbruchstelle und reinigten sie. Nach Einschätzung der Experten besteht keine weitere Gefahr.

Erst am 26. Dezember 2018 war auf demselben Strassenabschnitt - allerdings beim Nordportal der Galerie - ein Steinschlag niedergegangen. Die Axenstrasse war in der Folge für neun Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet. Die Beurteilung durch das Astra ergab damals, dass die Strasse mit einfachen Schutzmassnahmen wieder in Betrieb genommen werden konnte.

sda

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