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«Er hätte nur noch einen Flug gehabt»

Der tödlich verunglückte André Bättig stand kurz vor seiner Ausmusterung als Milizpilot. Illnau-Effretikon setzt für seinen Stadtrat die Fahnen auf halbmast.

Der 50-jährige FDP-Stadtrat war in Illnau-Effretikon für Jugend und Sport zuständig: André Bättig in einem Helikopter. (Archivbild, James D. Walder)
Der 50-jährige FDP-Stadtrat war in Illnau-Effretikon für Jugend und Sport zuständig: André Bättig in einem Helikopter. (Archivbild, James D. Walder)

Der Stadtpräsident von Illnau-Effretikon, Ueli Müller, muss den Tod seines «hochgeschätzten» Kollegen André Bättig nun zuerst verarbeiten. Schon mancher Regierungskollege sei gegangen, aber nicht auf eine derart unvorhergesehene und unwiderrufliche Art, sagt Müller zum «Blick».

Sie hatten beide ihre politischen Karrieren 1998 im Gemeinderat der Zürcher Kleinstadt begonnen und wurden gleichzeitig 2006 in die Exekutive gewählt. Sie hätten gut zusammenarbeiten können, trotz der unterschiedlichen Parteizugehörigkeit, sagt Müller in der Zeitung. Bättig war für die FDP im Stadtrat, Müller vertritt die SP.

Fahnen auf halbmast

Die Stadträte wussten natürlich, dass ihr Kollege ab und zu Tageseinsätze für die Armee absolvierte. Der 50-jährige Milizpilot Bättig war in seinem letzten Jahr bei der Armee. «Er hätte nur noch einen Flug gehabt, Ende Jahr», weiss Müller.

Am Mittwoch starb der Vater dreier erwachsener Kinder beim Absturz seines Super Pumas am Gotthardpass. In Illnau-Effretikon, wo ihn «alle kannten», wie der «Blick» schreibt, stehen die Fahnen nun auf halbmast.

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