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Eltern zerren ihre Kinder über die Ziellinie

An einem Wettlauf für Kinder in Österreich haben es die Eltern mit ihrem Ehrgeiz übertrieben, wie das Foto eines Sportjournalisten zeigt.

Wenn die Kinder zu langsam sind, werden sie gezogen: Juniormarathon in Linz, Österreich.
Wenn die Kinder zu langsam sind, werden sie gezogen: Juniormarathon in Linz, Österreich.
Fotolui/sportmediapics.com/Manfred Binder

Der Juniormarathon in Linz sollte eigentlich Spass machen. Gemeinsam mit Mutter oder Vater bewältigen Drei- bis Vierjährige eine 40 Meter lange Laufstrecke. Doch das Bild eines Sportfotografen der österreichischen Zeitung «Kurier» zeigt, wie die Kinder von ihren Eltern gegen deren Willen ins Ziel gezerrt werden.

Der Fotograf Manfred Binder gab an, zufällig im Zielbereich des Juniormarathons gewesen zu sein. Als er sah, was sich abspielte, habe er zur Kamera gegriffen. Auf anderen Fotos seien die Kinder an den Händen der Eltern einen halben Meter hoch in der Luft gewesem. «Da wollten die Eltern gewinnen. Die Kinder haben geweint.»

Der Organisator Ewald Tröbinger meinte gegenüber den Medien, es sei nicht das erste Mal, dass es zu solchen Bildern komme. «Leider hat der übertriebene und falsche Ehrgeiz der Erwachsenen von Jahr zu Jahr zugenommen.» Ziel sei eigentlich, die Kinder zum Laufen zu bringen und ihnen Freude an der Bewegung aufzuzeigen. Die Platzierung solle dabei nicht im Vordergrund stehen.

Gekürzt und übernommen von «20 Minuten».

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