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700 Menschen fliehen wegen «El Chapo»

Der Drogenbaron Joaquín Guzmán wurde nach seinem Ausbruch in die mexikanischen Berge geflogen. Dort verliessen die Bewohner aus Angst vor einer Militäraktion ihre Häuser.

Ausgebrannt: Ein Fluchtauto von «El-Chapos»-Gang bleibt zurück. (18. Oktober 2015)
Ausgebrannt: Ein Fluchtauto von «El-Chapos»-Gang bleibt zurück. (18. Oktober 2015)
Ronaldo Schemidt, AFP
Einer seiner Fluchtpiloten wurde verhaftet: Joaquín «El Chapo» Guzmán auf einem T-Shirt. (16. Oktober 2015)
Einer seiner Fluchtpiloten wurde verhaftet: Joaquín «El Chapo» Guzmán auf einem T-Shirt. (16. Oktober 2015)
Eduardo Verdugo, Keystone
Kurz nach seiner Verhaftung: Ein Polizeibild von Joaquín Guzmán.
Kurz nach seiner Verhaftung: Ein Polizeibild von Joaquín Guzmán.
Keystone
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Der berüchtigte Drogenboss Joaquín «El Chapo» Guzmán wurde nach seinem Ausbruch aus einem mexikanischen Gefängnis in eine Gebirgsregion seines Heimatbundesstaates Sinaloa geflogen. Das berichtete ein mexikanischer Bundesbeamter am Samstag.

Diese Information sei die Basis für eine seit Wochen laufende Operation gewesen, mit der in einem felsigen Gebiet in Sinaloa und im Nachbarstaat Durango nach «El Chapo» gesucht werde, sagte der Beamte. Der meistgesuchte Drogenbaron der Welt war am 11. Juli mit Hilfe eines eineinhalb Kilometer langen Tunnels aus dem Hochsicherheitsgefängnis Altiplano geflohen.

Pilot festgenommen

Dem Beamten zufolge wurde Guzmán unmittelbar nach dem Ausbruch zunächst in den Bundesstaat Querétaro gebracht. Von dort sei er mit einem Kleinflieger in die Berge von Sinaloa geflogen worden. Vor wenigen Tagen hatte Generalstaatsanwältin Arely Gómez erklärt, die Behörden hätten einen Piloten festgenommen. Wie der Beamte am Samstag sagte, hatte dieser «El Chapo» in dem Flieger befördert.

Samuel Lizarraga, der Bürgermeister der Stadt Cosala, die sich in der Region befindet, sagte, rund 600 bis 700 Menschen hätten ihre Häuser in dem Gebiet aus Angst vor einer Militäroperation verlassen und seien deshalb nach Cosala gekommen.

(SDA)

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