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Einstürzendes Gebäude begräbt 17 Arbeiter

Als in einem zweistöckigen Gebäude Renovierungsarbeiten durchgeführt wurden, brach der Komplex plötzlich in sich zusammen.

Dutzende Bauarbeiter verschüttet: Helfer suchen mit Hunden nach Überlebenden. (30. Oktober 2015)
Dutzende Bauarbeiter verschüttet: Helfer suchen mit Hunden nach Überlebenden. (30. Oktober 2015)
Kang Jinguo, Keystone

17 Menschen sind in China beim Einsturz eines zweistöckigen Gebäudes während Renovierungsarbeiten getötet worden. 23 weitere Arbeiter wurden bei dem Unglück in der Stadt Beiwudu im Kreis Wuyang verletzt, wie die Regierung des Kreises am Samstag auf ihrer Webseite mitteilte.

Demnach fanden zum Zeitpunkt des Einsturzes am Freitagnachmittag Arbeiten am Gebäude statt, um den Komplex zu stützen. Beiwudu liegt etwa 750 Kilometer südlich von Peking in der Provinz Henan.

Die Toten und Verletzten wurden den Angaben zufolge bis zum Samstagmorgen aus den Trümmerteilen gezogen. Neun der Verletzten befänden sich in einem ernsthaften Zustand. Nach Angaben der Lokalregierung wurden die mutmasslichen Verantwortlichen in Polizeigewahrsam genommen.

Arbeiter von herabfallenden Brocken getroffen

Viele der Opfer wurden von herabfallenden Brocken des Gebäudes getroffen, wie der Leiter des Volkskrankenhauses von Wuyang, Liu Jinshan, dem Fernsehsender CCTV sagte. Einige der Verletzungen sähen sehr schlimm aus. Der Sender zeigte Bilder von Rettungsarbeitern in dem Schutt.

Die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, das zweistöckige Haus sei in den 1990er Jahren erbaut worden. Der Grund des Einsturzes sei bislang unklar. Es liefen Ermittlungen, sagte ein Mitarbeiter der politischen Führung von Wuyang auf Anfrage.

(AP)

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