Zum Hauptinhalt springen

Ein halbes Dutzend Hinweise nach Gewalttat in Ibach

Die Opfer des brutalen Überfalls in Ibach SZ sind noch immer im Spital, eines von ihnen schwebt in Lebensgefahr. Bei der Polizei gingen mehrere Hinweise aus der Bevölkerung ein.

Nach einem mutmasslichen Überfall auf zwei Hausbewohner in Ibach SZ am Montag wertet die Polizei ein halbes Dutzend Hinweise aus der Bevölkerung aus. Wer die Tat begangen hat, ist weiterhin unklar. Die schwer verletzten Opfer befinden sich noch immer im Spital.

Konkreter Angaben machte die Polizei aus Ermittlungsgründen auf Anfrage nicht. Die Angaben würden ausgewertet und in die Ermittlungen einfliessen, sagte ein Sprecher der Schwyzer Kantonspolizei.

Vater des Opfers meldet sich

Gegenüber dem Fernsehsender Tele Züri sagte der Vater eines der verletzten Opfer am Mittwoch, sein Sohn habe vor rund einem Monat beim Haus zwei Personen erwischt, die einen Einbruchversuch unternommen hätten. Die beiden Personen seien aber geflüchtet, sagte der Vater.

Die Polizei wusste bislang nichts von dem angeblichen Vorfall. Dieser sei den Behörden damals nicht gemeldet worden, sagte der Polizeisprecher auf Anfrage.

Der Schwyzer Polizeikommandant Damian Meier, der seit rund 100 Tagen im Amt ist, sagte in einem Interview mit dem Regionalsender Tele 1 am Mittwoch, das Korps setze alles daran, die Täterschaft zu ermitteln. Es würde Tag und Nacht gearbeitet. Die Tat habe die Polizistinnen und Polizisten erschüttert.

Im Haus angeschossen

Bei der Gewalttat in einem alleinstehenden Einfamilienhaus in Ibach wurden am Montag die beiden Bewohner - ein Mann und eine Frau - schwer verletzt. Die Polizei geht von einem Überfall aus. Die Opfer erlitten Schussverletzungen.

Eine nicht im Haus wohnhafte Person hatte am Montag kurz nach 23 Uhr die Polizei informiert, dass eine Frau an ihrem Wohnort überfallen worden sei. Die Polizei fand in dem Einfamilienhaus die 43-jährige Frau und ihren 35-jährigen Partner schwer verletzt vor.

Der Mann befand sich am Donnerstag noch immer in Lebensgefahr. Auch die Frau wurde im Spital weiter behandelt.

SDA

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch