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Ebola-Überlebender reist ins Ebola-Gebiet zurück

Der Brite William Pooley wurde zur Heilung nach London geflogen. Warum es ihn jetzt wieder auf die Krankenstation in Sierra Leone zieht.

Nach seiner Heilung von Ebola ist ein britischer Pfleger nach Sierra Leone zurückgekehrt, um sich weiter am Kampf gegen die tödliche Epidemie zu beteiligen. Die Hilfsorganisation King’s Health Partners teilte am Sonntag mit, William Pooley werde ab Montag in der Ebola-Isolierstation arbeiten, die von ihr in Freetown betrieben wird.

Pooley war im August nach London geflogen und dort in einer Isolierstation des Royal Free Hospitals mit dem experimentellen Medikament ZMapp behandelt worden. In einer persönlichen Erklärung dankte Pooley allen, die an seiner Behandlung beteiligt gewesen seien. Er fügte hinzu: «Der wahre Notstand ist in Westafrika, und die Teams dort brauchen alle Unterstützung, die wir ihnen geben können.»

Pentagon bildet mobiles Einsatzteam

Die USA reagieren mit einem mobilen Einsatzteam gegen Ebola. Für den Fall weiterer Ebola-Infektionen in den USA soll künftig nach dem Willen von Pentagonchef Chuck Hagel ein Spezialistenteam zum Einsatz kommen. Wie das Verteidigungsministerium am Sonntag bekannt gab, soll die aus 20 Pflegern, fünf Ärzten und fünf Ausbildern bestehende Truppe vom Chef des US-Nordkommandos, General Chuck Jacoby, zusammengestellt werden.

Sobald das Team steht, soll es zunächst ein bis zu sieben Tage langes Training in Seuchenkontrolle und dem Umgang mit Schutzausrüstung am Militärstützpunkt Fort Sam Houston in Texas absolvieren. Dann soll es 30 Tage lang in Bereitschaft sein.

Eine Entsendung des mobilen Spezialistenteams nach Westafrika sei nicht geplant, betonte Pentagonsprecher John Kirby. Demnach sollen sie nur im Inland eingesetzt werden, falls bei zivilen Ärzten Bedarf bestehe. In den vergangenen Tagen hatten sich zwei Pflegerinnen in einer Klinik in Dallas bei einem Ebola-Patienten aus Liberia angesteckt.

dapd/cpm

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